Up2B Product Booster bringt erneut Startups und etablierte Unternehmen aus ganz Deutschland zusammen

Fünfwöchiges Programm vernetzte auch in diesem Jahr Startups mit mittelständischen und internationalen Unternehmen und verhalf damit innovativen IT- und Hightech-Produkten zum erfolgreichen Markteinstieg. Höhepunkt war das digitale Finale mit Präsentationen vor mehr als 60 Gästen, 15 Unternehmen und einer dreiköpfigen Jury.

Um Startups und etablierte Unternehmen aus Baden-Württemberg zu vernetzen und damit passgenaue Lösungen für den IT- und Hightech-Markt zu schaffen, fand im November wieder der fünfwöchige „Product Booster“ des Landesaccelerators „Up2B“ statt.

„In diesem Jahr hatten wir zehn Startups aus ganz Deutschland, die wir mit sieben Unternehmen zusammengebracht haben“, sagt Paul Becker, Projektmanager im Up2B Accelerator. „Die Kooperationen haben das Potential, neue Technologien weiterzuentwickeln und anwendbar zu machen. Die Größe und Marktmacht etablierter Unternehmen und die Agilität und Innovationshöhe der Startups zu kombinieren, das schafft eine Konstellation, von der alle Beteiligten profitieren.“

Zum Abschluss des Product Boosters zeichnete eine Jury die besten Startups aus. Gewinner war in diesem Jahr “Datability“. Die Technologien des Darmstädter Startups schaffen Lösungen zur Identifizierung von Ersatzteilen durch Bildverarbeitung mit maschinellem Lernen. Philipp Vorst, Department Manager bei ABB begründete die Entscheidung: „Das Startup hat eine Technologie entwickelt, die innerhalb kürzester Zeit Unternehmen dabei hilft, das Ersatzteil-Management zu digitalisieren. Zur Datenerfassung und Übertragung braucht es lediglich ein Smartphone. Einfacher geht es nicht! Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Lösungen in der Industrie haben uns überzeugt.“

Der Up2B Accelerator ist ein gemeinsames Projekt von Technologiepark Heidelberg, Startup Mannheim und innoWerft Walldorf und wird durch das Land Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Die teilnehmenden Startups

Polysecure (Freiburg), Minktec (Braunschweig), Cellulosic (Augsburg), DeepVA (Freiburg), LatAU (München), Biochip Systems (München), 3DPartzz (Berlin), Datability (Darmstadt), Cellulosic (Stuttgart), Quadcover (Berlin), Spectelligence (Magdeburg).

Die Partnerunternehmen

IDS Imaging Development Systems GmbH (Obersulm), BASF SE (Ludwigshafen), Freudenberg & Co.KG (Weinheim), ZEISS Innovation Hub (Karlsruhe), Röchling SE & Co.KG, Hübner GmbH & Co.KG (Kassel), O.Lab (Mannheim).

Die Jury

Dr. Philipp Vorst (ABB AG Forschungszentrum), Dr. Bernhard Buck (Heidelberger Druckmaschinen AG), Roberto Bifulco (NEC Laboratories Europe Gmbh).

Baden-Württemberger Startups treffen finanzstarke Investoren online

Am 23. November 2020 fand der „Business Angel Kongress Baden-Württemberg“ statt – aufgrund der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung. Der Kongress wird jährlich vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau im Land Baden-Württemberg vergeben und finanziell bezuschusst. Der MAFINEX-Gründerverbund Rhein-Neckar e.V. veranstaltete in diesem Jahr zusammen mit dem Heidelberg Startup Partners e.V. den Kongress. Rund 100 Existenzgründerinnen und Existenzgründer, Netzwerkpartner sowie so genannte „Business Angels“ und Investoren waren zugeschaltet. Als Business Angels werden Unternehmerpersönlichkeiten bezeichnet, die sich finanziell an Unternehmen – vor allem in der Frühphase – beteiligen und gleichzeitig die Existenzgründerinnen und Existenzgründer mit Know-how und Kontakten unterstützen.

Michael Kleiner, Ministerialdirektor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg, und Bürgermeister Michael Grötsch, Dezernat für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur der Stadt Mannheim, richteten ihre Grußworte an die Kongress-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer.

„Junge Unternehmen gelten als besonders innovativ und benötigen für ihre Entwicklung ein dynamisches Umfeld. Die corona-bedingten Kontaktbeschränkungen sind deshalb eine besondere Herausforderung. Jedoch nähern sich insbesondere die Bereitschaft zu neuen Investitionen sowie die Qualität der vereinbarten Beteiligungen wieder dem Vor-Corona-Niveau an. Business Angels scheinen die Krise auch als Einstieg zu nutzen“, stimmt Ministerialdirektor Kleiner die Startups hoffnungsvoll.

Der Mannheimer Wirtschaftsbürgermeister Grötsch bezeichnet die Existenzgründungsförderung als einen wesentlichen Schwerpunkt der Mannheimer Wirtschaftsförderung. „Mit einem zielgruppenorientierten Unterstützungsansatz wurde über 20 Jahre hinweg ein einmaliges Startup-Ökosystem aufgebaut, welches heute bundesweit Beachtung findet. Die Corona-Pandemie stellt auch Startups und junge Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Stadt Mannheim hat unmittelbar darauf reagiert und Sonderprogramme begleitend zu den etablierten Angeboten erarbeitet. Die Zukunft mit Innovationen zu gestalten, das ist unsere urbane DNA und es wird auch in 2021 darauf ankommen, mutig diesen Weg weiter zu gehen“, so Grötsch.

Business Angels treffen zehn aufstrebende Startups aus Baden-Württemberg

Den Organisatoren Sonja Wilkens, MAFINEX-Gründerverbund / Wirtschaftsförderung Mannheim, und Dr. Thomas Prexl, Heidelberg Startup Partners, ist es gelungen, Charles Cameron von der Hub Angel Investment Group Boston aus den USA als Keynote-Speaker zu gewinnen. Cameron sprach zum Thema „How Covid Changes the International Perspective of Investment“.

Im Anschluss stellten zehn kapitalsuchende Startups aus den regionalen Netzwerken ihre Geschäftsideen im Rahmen so genannter Pitches vor. Die Business Angels Oliver Lesche, Business Founder & Seed Investor, Dr. Simone Burel, CEO LUB GmbH-Linguistische Unternehmensberatung & Business Angel, sowie Dr. Tim Bolte, Investment Advisor VC Maki aus Finnland, diskutierten im Anschluss über ihren Blick auf die Investorenszene und welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf Investoren und Startups hat.

„Wir freuen uns sehr, dass wir es auch in diesem besonderen Jahr wieder geschafft haben, ein anspruchsvolles Programm mit internationalen Referenten, spannenden Startups und engagierten Business Angels auf die Beine zu stellen“, freut sich Prexl. „Ich danke allen, die zum Gelingen dieses Kongresses beigetragen haben.“

Ein virtuelles Biertasting mit Brau-Experte Ben Vivell, Brauer und Eigentümer der Taproom Bar im Jungbusch in Kooperation mit MyTalents, rundete den Kongress ab und bot den Gästen die Gelegenheit, Fragen an den Experten zu stellen.

Website: Business Angel Kongress Baden-Württemberg

6. ZukunftsBAR des Technologieparks Heidelberg

Potenziale und Herausforderungen für die Virtual Reality in der Medizin.

Die Veranstaltungsreihe ZukunftsBAR bringt Wissenschaftler und Unternehmen zusammen, um neue Technologien von unterschiedlichen Seiten zu betrachten, zu diskutieren und wirtschaftliche Möglichkeiten gemeinsam auszuloten. Thema der 6. ZukunftsBAR, die am 11. November online stattfand, waren die Potenziale und Herausforderungen der Virtual Reality in der Medizin.

Virtual Reality (VR) ist längst nicht mehr nur in der Welt der Computerspiele anzutreffen. Sie spielt mittlerweile in fast allen Wirtschaftsbereichen eine herausragende Rolle. Gerade in der Medizin helfen VR-Techniken komplexe Sachverhalte besser zu erfassen und zu meistern. Angesichts des Fachkräftemangels und wachsender Gesundheitskosten kann Virtual Reality hier auch wirtschaftlich attraktive Lösungen bieten.

In der 6. ZukunftsBAR trafen sich VR-Experten, um den aktuellen Forschungsstand und die wirtschaftlichen Optionen der Virtual Reality in der Medizin zu erörtern. Dr. André Domin, Geschäftsführer des Technologieparks, begrüßte die Teilnehmer und erklärte: “Bei der ZukunftsBAR geht es auch darum, Forscher und Entwickler mit den Anwendern aus Industrie und Wirtschaft zusammenzubringen.“

Prof. Dr. Christoph Runde (l.o.), Geschäftsführer des Virtual Dimension Centers Fellbach und Honorarprofessor an der Hochschule Heilbronn, gab den Teilnehmern einen Überblick über die zahlreichen Einsatzgebiete der Virtual Reality in der Medizin. Er erklärte, dass die Medizin im Vergleich zu anderen Branchen das am stärksten spezialisierte Anwendungsgebiet von Virtual Reality sei. Das breite Spektrum reiche, von der Diagnostik über die Planung von Operationen und Therapien hinzu Schulungen und Marketing-Materialen.

Der in Neurologie und Biomedizintechnik ausgebildete Arzt Dr. Lars Riedemann (r.o.) zeigte das bislang noch unausgeschöpfte Potenzial der Virtual Reality im Gesundheitssektor auf. „Virtual Reality wird aktuell nur von wenigen medizinischen Versorgern in Deutschland genutzt, obwohl der Mehrwert für Patienten anhand von wissenschaftlichen Daten seit Jahren belegt ist.“ Anhand einiger dieser Daten hat die US- amerikanische Gesundheitsbehörde FDA zum Beispiel bereits eine Zulassung für eine VR-Schmerztherapie erteilt, welche nun in mehreren Krankenhäusern der USA routinemäßig eingesetzt wird. Als Ursachen für die zögerliche Anwendung der VR-Techniken benannte Riedemann neben dem geringen Bekanntheitsgrad der Technologie Probleme bei der Translation der VR-Forschung Ergebnisse in die klinische Praxis. Darüber hinaus wies er auf einen Risikofaktor im Bereich der Datensicherheit hin. Einer amerikanischen Studie zufolge können VR Anwender mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit allein anhand ihres Bewegungsprofils identifiziert werden, was wichtige Fragen zum Umgang mit diesen neuen Daten aufwerfe.

Aus der Praxis der Entwicklung von medizinischen Virtual Reality Trainings berichtete Boris Kantzow (l.u.), Mitgründer und Mitgeschäftsführer der Weltenmacher GmbH. Er erklärte, dass mithilfe von etablierten Frameworks Trainingsprogramme im Gesundheitsbereich mittlerweile in wenigen Monaten umgesetzt werden könnten. Gerade kleine Anwender schreckten jedoch häufig vor den Kosten für solche Programme zurück. Die Weltenmacher GmbH hat daher ein Lizenzprogramm entwickelt, das die Kosten für den einzelnen Anwender deutlich senkt. Ein aktuell interessanter Anwendungsfall aufgrund der Coronakrise sei auch, ein Training für medizinisches Personal für die künstliche Beatmung zu entwickeln.

An der Diskussion im Anschluss an die Vorträge nahm auch Dr. Dennis Steininger (r.u.), Verwalter der Professur für BWL und Management der Digitalen Transformation an der TU Clausthal, teil und steuerte die Unternehmersicht auf das Thema bei.

Best of Up2B: Die 13 besten B2B-Technologie-Startups aus drei Jahren

Up2B Accelerator aus Baden-Württemberg bringt Startups, Unternehmen und Investoren zusammen.

Aus 136 Startups, die am Up2B Accelerator von 2017 – 2020 teilgenommen haben, wurden die 13 vielversprechendsten B2B Tech Startups für den Best of Up2B Demo Day ausgewählt.

Die Startups trafen zunächst Unternehmen in einem Speed-Dating-Format und hatten am Nachmittag die Gelegenheit, vor 25 Vertreterinnen und Vertretern von Venture Capital Fonds sowie Business Angels ihre Geschäftsidee vorzustellen und, um die Gunst der Investorinnen und Investoren zu werben. Im Anschluss wählte eine Jury aus Investorinnen und Investoren die drei Gewinner aus:

Die Gewinner des Best of Up2B Speed Datings

  • Platz: Apheris AI GmbH
  • Platz: Inlyse GmbH
  • Platz: Plasmion GmbH

Das Ergebnis nach drei Jahren Unterstützung von B2B-Tech-Startups fasst Paul Becker, Manager im Up2B Accelerator so zusammen: „Wir sehen viele unserer Startups zu einem neuen „Deutschen High-Tech Mittelstand“ heranwachsen. Einige von ihnen wachsen organisch, andere schaffen es, den Ex-CFO von Google als Investor anzuwerben und eine Startfinanzierung von 2,5 Millionen Euro zu erhalten. Wir sind stolz darauf, sie alle auf ihrem Weg zu unterstützen. Und wir sind uns immer bewusst, dass hinter jeder Startup-Geschichte Schicksale, Träume und Familienmitglieder stehen.“

Der Up2B Accelerator ist ein gemeinsames Projekt der innoWerft Technologie- und Gründerzentrum Walldorf Stiftung GmbH, NEXT MANNHEIM und der Technologiepark Heidelberg GmbH und wird durch das Land Baden-Württemberg und den Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

 

Alle 13 Best-of-Startups:

https://up2b.io/wp-content/uploads/2020/10/Selected-Startups-Best-of-Up2B.pdf

 

Stimmen der Teilnehmer

Verena Hauser, Co-founder des Startup Sklls: „Das Speed Dating mit den Unternehmen war klasse! Diese Art von Intros ist Gold wert. Wir haben für uns neun Sales-relevante Kontakte mitgenommen, von denen wir fünf sogar als A-Kontakte klassifiziert haben. Also, danke nochmal!“

Stephan Lochner, Geschäftsführer der edataconsulting GmbH: „Es waren viele interessante Startups dabei! Jetzt muss ich erstmal paar Tage Nachbereitung betreiben. Danke, dass ich dabei sein konnte. Bin auch sehr gerne in der Zukunft wieder mit von der Partie.“

Daniel Moest und Celine Mehrle, New Business Development bei Pepperl+Fuchs Vertrieb GmbH, Mannheim: „Als Hersteller von Sensorik gefällt uns vor allem, dass die teilnehmenden Startups für uns relevante Lösungen haben. Wir suchen nach sehr passgenauen Startups, zu denen wir durch solche Veranstaltungen des Up2B Accelerators Zugang bekommen.”

Stadt Heidelberg erneut prämiert als „Gründungsfreundliche Kommune“

Die Stadt Heidelberg überzeugt beim Wettbewerb „Start-up BW Local“ des baden-württembergischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und wird erneut als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet.

„Gründen ist immer ein großer Schritt und die Corona-Pandemie macht es jungen Entrepreneuren nicht leichter,“ sagt Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Umso mehr freut es uns, dass Heidelberg auch in diesem Jahr als gründungsfreundliche Kommune in Baden-Württemberg prämiert wurde.“

Die Auszeichnung ist das Ergebnis der erfolgreichen der Zusammenarbeit der Stabsstelle Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Heidelberg, des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft der Stadt Heidelberg, des Heidelberg Startup Partners e.V. und der IHK Rhein-Neckar. Katharina Pelka von der Kultur- und Kreativwirtschaft Heidelberg sowie Raoul Haschke und Thomas Prexl vom Heidelberg Startup Partners e.V. präsentierten ihren Beitrag zur „Digitalisierung der Gründerunterstützung während der Coronakrise“. Frühzeitig zu Beginn der Pandemie hatten die Heidelberger Startup-Förderer auf die neuen Umstände reagiert und alle organisatorischen und technischen Voraussetzungen geschaffen, um Gründer auch während der Coronakrise bestmöglich zu unterstützen. Viele Maßnahmen haben sehr positive Effekte und Gelerntes wird genutzt für Optimierungen und den Ausbau der Angebote. So vereinfachte die Digitalisierung der Angebote beispielswiese die Inklusion sowie die internationale Vernetzung mit Partnern.

Die Präsentation der Heidelberger überzeugte die Jury aus Unternehmerinnen und Unternehmern mit Gründungserfahrung sowie Fachexperten bei den Pitches am 14. und 15. Oktober in Stuttgart und erhielt die Auszeichnung „Gründungsfreundliche Kommune – Ausgezeichneter Ort 2020/2021“. Insgesamt 26 Kommunen in Baden-Württemberg dürfen dieses Prädikat ab sofort tragen.

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte den Preisträgern: „Wir brauchen Kommunen, die Gründungswillige aktiv unterstützen und die in den regionalen Start-up Ökosystemen eine aktive Rolle spielen. Die ausgezeichneten Kommunen bieten Services an, die die Gründerinnen und Gründer wirklich brauchen. Herzlichen Glückwunsch an alle ausgezeichneten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihr Engagement ist wichtig, um Baden-Württemberg zu einer der gründungsdynamischsten Regionen Europas zu machen.“

Der Landeswettbewerb „Start-up BW Local“ hat das Ziel, die Gründungsdynamik in Baden-Württemberg zu unterstützen. Darüber hinaus werden die Sichtbarkeit der Maßnahmen und des Engagements der Vertreterinnen und Vertreter der Akteure auf kommunaler Ebene erhöht. Das Wettbewerbsformat Start-up BW Local wurde als nationaler Gewinner des Europäischen Unternehmensförderpreises (EEPA) ausgezeichnet und von einer internationalen Jury für das europäische Finale nominiert (shortlisted). Damit gilt es schon jetzt als internationales „Best-Practice“.

Von Künstlicher Intelligenz bis Virtueller Realität – Ein Jahr BDC Heidelberg

Vor genau einem Jahr, am 23 Oktober 2019, wurde das Business Development Center (BDC) in Heidelberg als sechster Standort des Technologieparks Heidelberg offiziell eröffnet. Inzwischen bietet es nicht nur mehreren Startups der Branchen IT, KI, Biotechnologie, Elektronik, Food und Medien sowie CO-Workern Raum. Es hat sich auch als Veranstaltungsort hochkarätiger internationaler Veranstaltungen bewiesen.

Ziel des BDC Heidelberg mit einer Fläche von rund 7000 Quadratmeter ist es, Forschern, Gründern und etablierten Unternehmen Raum zu geben – Raum mit Campusflair, kurzen Wegen und viel Flexibilität. Von Büroräumen über Werkstätten und Labors mit dem Sicherheitsstandard S2 bis hin zu Gemeinschaftsküchen, einer Cafeteria und einem Konferenzzentrum ist alles vorhanden was die Nutzer benötigen, um aus guten Ideen und Erfahrungen neue Lösungen zu entwickeln.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem BDC einen Standort haben, der nicht nur junge Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen anlockt, sondern auch eine Plattform bietet für die Förderung von Zukunftsthemen wie Virtual Reality oder Künstliche Intelligenz“, so Thomas Prexl, Head of Innovation and Co-Creation am Technologiepark Heidelberg und Leiter der Heidelberg Startup Partners GmbH.

Technikzentrale für internationalen VR-Kongress

Auch als Veranstaltungsort hat sich das BDC im letzten Jahr mehrfach bewährt. Für die Shift Medical 2020, einem Event, auf dem sich vom 24.-26. September Akteure der IT- und Medizin-Branchen trafen, diente das Zentrum als „Schaltzentrale“. Die Shift Medical ist Europas erster großer Online-Kongress für Virtual Reality und Augmented Reality im Gesundheitswesen. Coronabedingt nutzte das Organisationsteam der Shift Medical ein außergewöhnliches Format für den Online-Kongress, das von der Burnthebunny GmbH, Evermynd UG und Dr. Lars Riedemann auf technischer Basis der TriCAT Spaces Plattform entwickelt wurde: Wie in einem Computerspiel konnten sich die rund 325 Teilnehmer auf dem Event frei als Avatare durch ein virtuelles Kongresszentrum bewegen.

Von ihrer Technikzentrale im BDC aus steuerte das Shift-Medical-Team den virtuellen Kongress. „Es gab tausende nicht vorhersehbare technische Herausforderungen, die wir dank exzellenter Zusammenarbeit und kurzer Entscheidungswege zwischen Moderatoren, Redner, unserem Design- und eigens zusammengestellten Tech-Teams alle meistern konnten“, resümiert Dr. med. Lars Riedemann, Initiator und wissenschaftlicher Direktor der Shift Medical. „Wir sind sehr zufrieden und Teilnehmer bezeichneten den Kongress als einzigartig, visionär und gelungen.“

Austragungsort für hybride Veranstaltungsformate

Ein weiteres Event fand am 1. Oktober im BDC Heidelberg als einem von insgesamt sieben Standorten in Baden-Württemberg statt: Der High Tech Summit 2020 wurde als hybride Veranstaltung von der Wirtschaftsinitiative bwcon (Baden-Württemberg connected) ausgerichtet. In zahlreiche Livestreams konnten sich die Teilnehmer unter dem Motto „Turning Data into Business“ Vorträge und Diskussionen zu aktuellen technologieorientierten Fragestellungen wie der Datennutzung in der Gesundheitsbranche, dem digitalen Handwerk und dem Kompetenzaufbau im Bereich KI ansehen und -hören.

Heimat des KI Lab Kurpfalz

Als Initiative des Technologieparks Heidelberg in Kooperation mit der bwcon war im April bereits das KI Lab Kurpfalz im BDC Heidelberg eröffnet worden. Dort werden nun regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Künstliche Intelligenz durchgeführt – mit dem Ziel, kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen niederschwelligen Zugang zur Zukunftstechnologie KI zu geben.

„Im BDC Heidelberg werden Pläne geschmiedet und Geschäftsideen verwirklicht“, sagt Prexl. „Ein Jahr nach seiner Eröffnung können wir sagen, dass sich unser neuer Standort in Heidelberg und darüber hinaus als Zukunftswerkstatt etabliert hat.“

Impulse, Innovationen und Investitionen – Business Angel Kongress Baden-Württemberg 2020

In diesem Jahr gehen die Veranstalter des „Business Angel Kongress Baden-Württemberg 2020“ neue Wege und richten ihr Event erstmalig im digitalen Format aus. Venture-Capital-Geber und Business Angels treffen am 23. November 2020 virtuell auf innovative und vielversprechende Startups, um sich gegenseitig Impulse zu geben, zu inspirieren und Kooperationen und Beteiligungen zu schließen. Auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft werden zu dem spannenden Austausch mit der Risikokapitalszene erwartet.

Das Programm ist vielfältig: Charles Cameron von der Hub Angel Investment Group, Experte im Investment in vielversprechende Tech- und Life Science Unternehmen, hält einen Impulsvortrag. In einer Pitch-Session können Startup-Unternehmer Kapitalgeber von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Es folgen Best Practise-Beispiele aus bestehenden Kooperationen und es gibt einige Gelegenheiten zum Vernetzen.

Das Event wird auch in diesem Jahr vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unterstützt und von den Heidelberg Startup Partners, dem MAFINEX Gründerverbund Rhein-Neckar und Startup BW veranstaltet. „Im MAFINEX Technologiezentrum in Mannheim haben wir die idealen Voraussetzungen, um das Event hybrid oder auch rein online durchzuführen“, bestätigt Sonja Wilkens, Geschäftsführerin des MAFINEX Gründerverbund Rhein-Neckar e. V. „Die Corona-Pandemie stellt uns vor besondere Herausforderungen, die wir mit Flexibilität und Optimismus annehmen. Schließlich liegt in allem Neuen auch eine Chance.“

„Wir freuen uns auf rege Teilnahme und einen intensiven Austausch, ergänzt Thomas Prexl, Geschäftsführer der Heidelberg Startup Partners am Technologiepark Heidelberg. „Auch unter den besonderen Umständen in diesem Jahr wird der Kongress wieder interessante Kontakte mit Business Angelsermöglichen und es wird Gelegenheit geben, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.“

Weitere Informationen und Anmeldung auf https://business-angel-kongress-bw.de/

Wie Virtual Reality in der Medizin Anwendung findet

Im Juni 2021 findet in Boston (USA) die MedVR statt – der weltweit erste Hackathon für Anwendungen immersiver Technologien wie Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) im Gesundheitssektor. Ziel der Veranstaltung ist es, Kliniker, Wissenschaftler, Entwickler, Designer und andere Fachleute in interdisziplinären Teams zusammenzuführen, um aus guten Ideen auf dem Gebiet der VR und AR Prototypen für den Gesundheitsmarkt zu entwickeln. Eine etwa einjährige Online-Veranstaltungsserie, die Teil des Gesamtkonzeptes der MedVR ist, gibt es für Interessenten jetzt schon die Gelegenheit, sich weiterzubilden.

Initiator der MedVR ist die Grassroots Developer Education, Inc., eine US-amerikanische gemeinnützige Bildungseinrichtung. Sie bietet technischen Wettbewerben und Hackathons an, die sich auf die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien in den Bereichen Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und maschinelles Lernen bewegen. Zu den europäischen Partnern der Veranstaltung gehören der Technologiepark Heidelberg, die Heidelberg Startup Partners und die Universität Heidelberg. „Seit Jahren veranstalten wir mit großem Erfolg den Reality Virtually Hackathon am MIT Media Lab in Boston. Aus dieser Initiative heraus entstand im letzten Jahr die Idee, ein solches Event speziell für den Gesundheitssektor anzubieten., erklärt Steven Max Patterson, Präsident der Grassroots Developer. „Wir haben in der jüngeren Vergangenheit enormes Potenzial bei der Integration immersiver Technologien im Gesundheitswesen wahrgenommen – sei es bei Diagnostik oder Therapie, bei der Optimierung von Workflows, Ausbildungsangeboten oder anderen Anwendungen im Gesundheitswesen.“

Online-Trainingsreihe läuft bereits jetzt / einjähriges Fortbildungsangebot

Schon jetzt laufen im Vorfeld des Bostoner Hackathons eine Serie von Online-Veranstaltungen, die führende Experten aus beiden Welten – Medizin und Technologie – miteinander vernetzen und über wichtige Entwicklungen im Bereich der medizinischen XR-Anwendungen informieren. Das Vorlesungsprogramm ist verfügbar unter: https://medvr.io/online-talks

Die Online-Präsentationen sind der Auftakt einer etwa einjährigen kontinuierlichen Lehrveranstaltung, die im Hackathon im Juni 2021 in Boston mündet. Sie nutzt unterschiedliche Ausbildungsformate, von der Vorlesung über Workshops bis hin zu Mentorenprogrammen um das Programm zu vermitteln. Dieses ist in drei Teile: „Forschung und Ideenfindung“, Design und Innovation, „Entwicklung und Einsatz“ aufgeteilt.

„Wir haben diese Aufteilung vorgenommen, damit wir unseren Teilnehmern das ‚Was?, Warum? und Wie?‘ in allen Stufen der Produkt- und Anwendungsentwicklung näherbringen können“, so Steven Patterson. „Dafür haben wir sowohl für die Mediziner als auch für die Technologen einen ausgefeilten Lehrplan entworfen.“ In diesem Curriculum werden neben medizinischen Fragestellungen und Fragen zur Technologie und zum Design der Anwendung auch regulatorische und Compliance-Themen behandelt.“

 

Begriffe:

Der Bereich der immersiven Technologien – auch Extended Reality (XR) genannt – umfasst Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und die gemischte (Mixed) Realität (MR).

  • AR erweitert die reale Welt mitvirtuellen Objekten und Informationen.
  • VR schafft eine komplett computergenerierte Umgebung und blendet die reale Welt dabei aus.
  • MR verbindet die reale mit einer virtuellen Welt,wodurch eine komplett neue Umgebung entsteht.

 

Drei Fragen an Steven Patterson, Präsident der Grassroots Developer und Initiatro der MedVR

1. Wie kamen Sie auf die Idee, eine internationale Weiterbildungsreihe zu medizinischen Anwendungen der Virtual Reality auf die Beine zu stellen?

Es begann im Jahr 2015, als ich von einer Google-Entwicklerkonferenz mit einem Google Cardboard zurückkam. Lernen macht mehr Spaß, wenn man es mit Freunden tut. Also lud ich meine Netzwerkfreunde zum Experimentieren ein. Google überließ mir dafür an einem Samstag ihr Cambridge Lab. Wir besorgten ein paar Boxen voller Gear VRs, ich kaufte 60 Cardboards und 110 Designer und Entwickler kamen. Viele von uns gingen nach einem Tag voller Vorträge und Prototyping auf einen Drink und ein Abendessen zum Kendall Square. Rus Gant, Leiter des Visualisierungslabors von Harvard, beriet uns bei unserer ersten Session bei Google teil.

Wir führten zusammen ein paar weitere paar Hackathons dort durch und zogen schließlich auf Rus` Wunsch nach Vergrößerung und Professionalisierung des Events hin ins MIT Media Lab um, so dass wir Platz für 460 Personen in insgesamt 100 interdisziplinären Teams hatten.

Von veranstalteten wir unseren Hackathon jedes Jahr mit wachsendem Erfolg. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass wir bei unseren Hackathons auf spezifische Anwendungen hinarbeiten mussten. Als ich 2019 an der Konferenz für virtuelle Medizin in Los Angeles teilnahm, an der auch eine Reihe renommierter Ärzte waren, wurde mir klar, dass wir im Gesundheitssektor viele dieser konkreten, evidenzbasierten Anwendungen finden. Und die Idee, einen Hackathon für VR- und AR-Anwendungen in der Medizin zu organisieren, war geboren.

2. Inwiefern hat die Corona-Pandemie Ihre Pläne beeinflusst?

Ursprünglich hatten wir die MedVR als reine Präsenzveranstaltung für 2020 geplant. Als klar war, dass wir sie nicht planmäßig durchführen können, haben wir den Hackathon auf das nächste Jahr verschoben und eine Online-Präsentationsreihe vorgeschaltet, in der alle 14 Tage ein Referent über innovative Themen rund um medizinische VR-Anwendungen spricht. Darunter sind hochkarätige Redner wie Walter Greenleaf von der Stanford University, quasi der „Urvater“ der der medizinischen VR- und AR“ – um nur einen von vielen zu nennen.

Ab Januar 2021 werden wir dann mit unserem Online-Fortbildungsprogramm noch tiefer in die Thematik einsteigen – bis schließlich im Juni der Hackathon ansteht. So ist aus dem Hackathon ein etwa einjähriges Fortbildungsangebot geworden. So gesehen hat die MedVR durch die Pandemie noch an Qualität gewonnen.

3. Haben Sie vor, die MedVR künftig regelmäßig zu veranstalten?

Ja – das ist zu aufwändig, um es nur einmal zu tun. Unser Ziel ist es, innovative Prototypen herzustellen, die den Entwicklern zu Forschungszuschüssen verhelfen oder Investitionen durch Großunternehmen und die den Teilnehmern eine berufliche Perspektive geben. Und gleichzeitig werden wir unser Wissen über Spatial-Computing-Technologien wie VR und AR im Gesundheitswesen vertiefen.

 

Das Interview führte Dr. Elke Matuschek

Corona-Hilfe: Übersicht

Das Team vom Technologiepark Heidelberg hat eine Übersicht aktueller Corona-Hilfsprogramme zusammengestellt: https://www.technologiepark-heidelberg.de/corona-hilfen/

 

Corona-Hilfe: Start-up BW Pro-Tect

Baden-Württemberg ist mehr denn je auf innovative Nachwuchsunternehmen angewiesen. Das Wirtschaftsministerium unterstützt von der Corona-Krise betroffene Start-ups deshalb mit dem Förderprogramm „Start-up BW Pro-Tect“, einer Ausweitung der Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“. „Besonders aussichtsreiche Gründungsvorhaben, die den Wirtschaftsstandort schon morgen entscheidend mitgestalten könnten, dürfen in dieser Krise nicht verloren gehen“, erklärte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut heute (20. April) in Stuttgart. „Start-ups mit Wachstumspotential sind häufig auf Bankdarlehen und mutige Investoren angewiesen. Schon unter normalen Umständen bedeutet das nicht selten das Aus für viele Geschäftsideen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben Gründerinnen und Gründer nun verstärkt mit ausbleibenden Finanzierungsrunden und daraus resultierenden Liquiditätsengpässen zu kämpfen. Hier setzt unsere Hilfe an.“

„Start-up BW Pro-Tect“ richtet sich an Start-ups, welche schon die erste Phase hinter sich haben, aber aufgrund der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind – vorausgesetzt, sie sind nicht älter als fünf Jahre. Ziel des Förderprogramms ist es, kurzfristige Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Finanzierungsrunde zu überbrücken. Ab sofort können betroffene Start-ups den rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von bis zu 200.000 Euro bei den Pre-Seed-Partnern des Wirtschaftsministeriums beantragen.

Der große Vorteil von „Start-up BW Pro-Tect“ besteht in den bewährten Förderstrukturen, betonte die Ministerin: „Jetzt zahlt es sich aus, dass wir unsere Start-up BW Acceleratoren in den letzten Jahren etabliert und ausgebaut haben. Die Start-ups haben in dieser Ausnahmesituation kompetente Ansprechpartner vor Ort, an die sie sich auch für die Beantragung von ‚Start-up BW Pro-Tect‘ wenden können.“

Weitere Informationen

„Start-up BW Pro-Tect“ ist eine Ausweitung der bundesweit einmaligen Frühphasenförderung „Start-up BW Pre-Seed“ auf krisengeschüttelte Start-ups, die die erste Finanzierungsrunde schon erfolgreich beendet haben. Sie wird wie ein Wandeldarlehen gewährt und kann einen ersten Kapitalbedarf von bis zu 200.000 Euro abdecken, wovon 80 Prozent vom Land finanziert werden und 20 Prozent von privaten Ko-Investoren stammen müssen. In begründeten Ausnahmefällen kann der Zuschuss auch bis zu 400.000 Euro betragen.

Die Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • Der zusätzliche Liquiditätsbedarf muss aufgrund von negativen Effekten durch Corona entstanden sein.
  • Die Gründung des Start-ups darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen und es wurden noch keine Gewinne ausgeschüttet (Gemäß Artikel 22 AGVO).
  • Grundsätzlich darf noch nicht mehr als zwei Millionen Euro Eigenkapital aufgenommen worden sein.
  • Es muss sich um ein wachstumsorientiertes Geschäftsmodell handeln, welches im Kern von innovativen Produktentwicklungen oder Anwendungen getragen wird (z. B. KI-Anwendungen, Plattformtechnologien, E-Commerce, Smart-Green-Technologien, Industrie 4.0 oder Life Sciences).
  • Die Empfehlung sowie die Begleitung muss durch einen Start-up BW Accelerator und Programmpartner von „Start-up BW Pre-Seed“ erfolgen.
  • Privaten Ko-Investoren müssen unverändert mindestens 20 Prozent der jeweiligen Start-up-Finanzierung zu gleichen Konditionen wie das Land übernehmen.
  • Die Berechnungsgrundlage für den Finanzierungsbetrag ist der „Cashburn“, also die fortlaufenden zahlungswirksamen Kosten abzüglich etwaiger Umsätze der nächsten sechs Monate.

Das Programm ist ein zentraler Bestandteil der Landeskampagne „Start-up BW“ des Wirtschaftsministeriums und wird von der L-Bank, der Förderbank des Landes Baden-Württemberg, betreut.