Erasmus for Entrepreneurs – Webinar für Interessierte am 2. Juni 2017

Das Austauschprogramm „Erasmus für Jungunternehmer“ unterstützt angehende europäische Unternehmerinnen und Unternehmer beim Erwerb der nötigen Fähigkeiten, um ein kleines Unternehmen in Europa zu gründen bzw. erfolgreich zu leiten. Neue Unternehmerinnen und Unternehmer haben die Möglichkeit, während einer ein- bis sechsmonatigen Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Unternehmer Wissen und Geschäftsideen zu erwerben und auszutauschen. Die Reise- und Aufenthaltskosten werden von der Europäischen Kommission bezuschusst.

Das Centrum für soziale Investitionen und Innovationen der Universität Heidelberg ist eine von insgesamt elf Kontaktstellen in Deutschland, die Interessierte individuell beraten, Anträge bearbeiten und den Austausch organisieren.

Zu Beginn der neuen Förderperiode wird ein Webinar für Interessierte und Multiplikatoren veranstaltet in dem grundsätzliche Infos und Rahmenbedingungen, aber auch „Success-Stories“, also Erfahrungen von ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorgestellt werden. Das Webinar ist offen für alle Interessierte und findet am 2. Juni 2017 von 12.00 bis 13.00 Uhr statt. Weitere Informationen und die Zugangsdaten erhalten Sie hier: https://goo.gl/CrcZYO

Wenn Sie Fragen zu dem Programm haben, melden Sie sich bitte bei Antonia Felber (antonia.felber@csi.uni-heidelberg.de) oder Carsten Eggersglüß (carsten.eggersgluess@csi.uni-heidelberg.de). Im Internet finden Sie weitere Informationen unter: http://www.erasmus-entrepreneurs.eu/.

Eine Programmübersicht gibt es auch hier.

10 Startups, die man aus Heidelberg kennen sollte

Forschen, tüfteln, gründen: Bei ganzen 12 Nobelpreisträgern, welche die Wissenschaftsstadt Heidelberg hervorgebracht hat, ist es nicht verwunderlich, dass dort auch einige innovative Startups und kreative Köpfe ihren Sitz haben. TECHTAG hat sich umgeschaut und eine Auswahl an Heidelberger Startups erstellt, die ihr auf dem Schirm haben solltet.

 

Wawibox

Die Wawibox ist eine digitale Materialwirtschaftsplattform für Zahnarztpraxen, welche die tägliche Arbeit im Lagerbestand erleichtern soll. Wenn beispielsweise das Füllungsmaterial zu Neige geht, erfolgt eine automatische Benachrichtigung darüber. Im nächsten Schritt können die benötigten Materialien mit nur einem Klick nachbestellt werden. Beim Wareneingang der Materialien wird der Lieferschein einfach eingescannt. Die Menge, das Haltbarkeitsdatum und die Charge werden automatisch in die Wawibox übertragen und der Lagerbestand kann kinderleicht aktuell gehalten werden. Hinter Wawibox stecken Angelo Cardinale und Dr. Simon Prieß, welche die caprimed GmbH 2012 gegründet haben.

Sponsort

Sponsort ist eine Crowdfundingplattform mit lokalem Fokus. Das Startup hat sich dabei auf nachhaltige Ideen und Projekte spezialisiert. Dabei kann eine Idee mit dem benötigten Projektbudget eingereicht werden. Sobald die Hälfte des Finanzierungsbedarfs durch die Crowd gedeckt wurde, aktiviert Sponsort seinen Crowdfond und findet passende Sponsoren für die Idee. Falls die 50%-Hürde nicht erreicht wird, fließt das gesponsorte Geld in den Crowdfond, mit dem wiederum andere Projekte unterstützt werden.

HD Vision Systems

HD Vision Systems ist ein Spin-Off der Universität Heidelberg, das Technologien für die robuste und genaue Vermessung von Form, Farbe, Glanzeigenschaften und Oberflächennormalen von statischen und dynamischen Objekten der realen Welt entwickelt. Zur Bestimmung werden lichtfeldbasierte Techniken und Algorithmik genutzt. Funktionieren tut das Ganze mittels Ein-Kamerasystem, sowie mit einem Mehr-Kamerasystem. Für den 3D-Druck kann auch alleine die Farbinformation verwendet werden. Die hohe Messgenauigkeit und Robustheit des Ansatzes hat ebenfalls eine starke Relevanz für Fragestellungen der industriellen Inspektion und Robotik.

Coboc

Das vor rund sechs Jahren gegründete Startup stellt leichte E-Bikes mit außergewöhnlichen Designs her. Das Besondere daran: Bei den Bikes sind Konstruktion, Fahrzeugbau, elektrische Antriebskomponenten und die Software Eigenentwicklungen. Für seine Fachkompetenz und die Leidenschaft beim Tüfteln hat das Team von Coboc schon mehrere Preise gewonnen, darunter auch zwei Mal den Eurobike Gold Award. Neben der Weiterentwicklung neuer Technologien setzt sich die inzwischen fünfzehnköpfige Mannschaft für Umweltpolitik und mit der Bike-Kultur auseinander.

Match Rider

Die Mobilität auf Kurzfahrten verbessern und das Verkehrsaufkommen verringern – diese Ziele hat sich das dreiköpfige Team von Match Rider gesetzt. Ähnlich wie bei mitfahrgelegenheit.de erschafft das Startup ein auf Privatfahrten basiertes Mobilitätsnetz mit dynamischen Haltestellen (Matchpoints), welches via App durch die Nutzer individuell angepasst wird. Das neue Projekt MatchRiderGo ermöglicht darüber hinaus Fahrten mit festen Routen und Uhrzeiten zu Fixpreisen. MatchRiderGo ist derzeit für die Strecke zwischen Stuttgart und Tübingen verfügbar.

Heidelberger Startups
Das Gründerteam von Match Rider: Frank Anders, Katina Schneider, Alfred Swartzbaugh (Bild: Match Rider)

mbits

mbits ist eine Ausgründung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ, Heidelberg). Das Startup entwickelt radiologische Bildverarbeitungs-Softwarelösungen für mobile Endgeräte. Damit können Ärzte, mittels der von Mbits entwickelten App „mRay“, auf medizinische Bilddaten von Patienten zu jeder Zeit an jedem Ort zugreifen und diese ebenso versenden. Die App enthält auch eine integrierte Kommunikations-Plattform, welche die Vernetzung des Personals innerhalb des Krankenhauses ermöglicht.

Plan:Kooperativ

Erst fragen, dann planen – so lautet das Motto von Plan:Kooperativ. Das aus Matthias Burgbacher und Steffen Becker bestehende Startup möchte Bürgern die Teilhabe an städtebaulichen Planungen und Bauvorhaben ermöglichen. Dafür entwickeln die beiden Gründer interaktive Software-Lösungen. Diese Lösungen beinhalten Befragungstools und Visualisierungsmöglichkeiten, wie dem Mapping Tool oder dem PLAN-O-MATEN. Die digitalen Werkzeuge funktionieren am PC, auf allen mobilen Endgeräten oder als digitale Lösung in Workshops und Planungszellen.

GeneWerk

Das MedTech Startup hat sich auf Präzisionsanalysen für die Gentherapie spezialisiert. Das Startup bietet seinen Kunden individuell zugeschnittene Analysen und bioinformatische Auswertungen an, um die Vektorensicherheiten der Gentherapie zu bestimmen. GeneWerk wurde im Juli 2014 von Prof. Dr. Christof von Kalle, Dr. Manfred Schmidt und Dr. Annette Deichmann gegründet. Das Startup ist ein Spin-off des DKFZ und des NCT in Heidelberg.

GetSafe

Alle Versicherungen in nur einer App zu verwalten, ist die Idee hinter GetSafe. Das Sartup arbeitet dabei mit fast allen deutschen Versicherungen zusammen. Wer sich die App holt, kann mittels digitaler Unterschrift GetSafe beauftragen seine Nutzerinteressen gegenüber den Versicherungen zu vertreten. Neben dem entfallenden Papierkram erhält der User auch die Möglichkeit sich bei Versicherungsfragen beraten zu lassen. Gegründet wurde das Startup 2013 von Christian Wiens und Marius Blaesing.

Luxendo

Das 2015 gegründete Startup Luxendo ist eine Ausgründung aus dem Europäischen Labor für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg und entwickelt Mikroskope zur Lichtscheibenfluoreszenz-Mikroskopie (SPIM). Bei diesem Verfahren wird jeweils nur eine wenige Mikrometer starke Schicht einer Probe beleuchtet. Dies führt zu einer besseren Auflösung und einem deutlich verminderten Bildhintergrund. Damit kann beispielsweise die Embryonalentwicklungen von Fruchtfliegen und kleinen Tieren mit einer sehr hohen Auflösung beobachtet werden.

 

Artikel von TECHTAG: https://www.techtag.de/startups/heidelberger-startups/

 

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Startup Weekend Rhein-Neckar: Nur noch wenige Tickets verfügbar!

Das Startup Weekend Rhein-Neckar steht vor der Tür!

Ob Business-Spezialist, Designer, Entwickler oder Student: Jeder kann beim Startup Weekend Rhein-Neckar mitmachen und seine Geschäftsidee perfektionieren. Gearbeitet wird im Team, das sich zu Beginn des Wochenendes findet. In 54 Stunden entwickeln die Teilnehmer ihre Ideen zu Konzepten, die das Potential haben, am Markt zu bestehen. Aber nicht jeder muss eine eigene Idee mitbringen. Wer im Team arbeiten und seine Kompetenzen einbringen will, ist beim Startup Weekend richtig.

Innerhalb von drei Tagen nehmen die Teilnehmer erste Hürden auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Ist meine Idee überzeugend? Habe ich das richtige Geschäftsmodell? Finde ich Mitstreiter und Geldgeber? Diese Fragen und viele mehr werden beantwortet. Unterstützt werden die Teilnehmer von Mentoren mit Business-Erfahrung und Gründungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die Teilnehmer profitieren nicht nur vom Feedback der Mentoren, sondern können auch ihr Netzwerk erweitern.

Vertreter aus Wirtschaft und Universität ehren am Sonntagabend die Gewinner des Startup Weekends. Sie können ihre Idee am 27. April beim Gründerevent „Zünder für Gründer 26“ pitchen.

Es sind nur noch wenige Tickets verfügbar. Diese sind hier erhältlich: www.startup-weekend-rhein-neckar.de

Mehr Informationen über das Event finden Sie hier: www.startup-weekend-rhein-neckar.de

Zünder für Gründer 26: http://heidelberg-startup-partners.de/event/zuender-fuer-gruender-26/

 

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Entwicklungszentrum Organische Elektronik erhält Millionenförderung von Land und EU

Gebäude auf Patton Barracks gibt jungen Firmen Raum für Entwicklung von Spitzentechnologie

Ein Teilprojekt des geplanten Heidelberg Innovation Park auf Patton Barracks erhält eine Millionenförderung: Die Landesregierung Baden-Württemberg und die Europäische Kommission unterstützen im Rahmen des RegioWIN-Wettbewerbs den Bau eines Entwicklungszentrums für junge Firmen, die sich auf Organische Elektronik spezialisiert haben. Für dieses „Business Development Center Organic Electronics“ (BDC OE)  kann Heidelberg nach dem nun eingegangenen Fördermittelbescheid mit rund sieben Millionen Euro aus den Töpfen von Land und EU rechnen. Der Gemeinderat hat dem Bau des Zentrums bei Gesamtinvestitionen in Höhe von 17,5 Millionen Euro bereits im September zugestimmt.

„Das Business Development Center wird jungen Unternehmen Raum für die Entwicklung neuer Spitzentechnologien und Prototypen bieten. Ich bin überzeugt, dass wir künftig viele weitere Erfolge gemeinsam feiern können – an Ideen mangelt es sicher nicht!“, freut sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner über den Zugang des Fördermittelbescheides. Dr. André Domin, Geschäftsführer des Technologieparks, erklärt: „Wissen in Produkte und Firmen zu überführen, ist unser erklärtes Ziel. Gemeinsam mit der Universität, Forschungseinrichtungen und etablierten Unternehmen in Heidelberg, Karlsruhe und Darmstadt fördern wir diesen Technologietransfer.“

Im Frühjahr 2017 soll auf der ehemaligen US-Fläche Patton Barracks der Spatenstich für das BDC OE gefeiert werden. Das Gebäude entsteht auf einem Baufeld direkt an der Speyerer Straße, gegenüber der Hauptfeuerwache. Die ersten Mieter können voraussichtlich nach rund 18 Monaten Bauzeit einziehen. Die in gemeinsamer Arbeit mit Architekten und Fachplanern erstellte Entwurfsplanung beschreibt ein modernes und multifunktionales Büro- und Laborgebäude mit vielseitiger Ausstattung und hoher Flexibilität. Neben den Büro-, Reinraum- und Laborflächen bietet das BDC OE auch öffentliche Bereiche wie ein Conference Center und eine Cafeteria.

Teil des Heidelberg Innovation Park

Das BDC OE ist ein wichtiges Teilprojekt des Heidelberg Innovation Park, der in den kommenden Jahren auf Patton Barracks wachsen soll. Geplant ist ein Hot-Spot für Innovationen aus den Bereichen IT, Bioinformatik, digitale Medien und Design. Der Standort soll Austausch und Kooperationen zwischen den Nutzern und über Fachgrenzen hinweg fördern und für alle Phasen der Unternehmensentwicklung Raum bieten. Wissenschaftler, Gründer und etablierte Unternehmen kooperieren und profitieren von der räumlichen Nähe zueinander und zur Stadtgesellschaft.

Einer der Schwerpunkte des BDC OE soll die Gedruckte Organische Elektronik sein, welche seit 2009 am Standort Heidelberg in Form eines Spitzenclusters (InnovationLab) vorzufinden ist. Diese innovative Drucktechnik erlaubt es, Mikroelektronik ressourcenschonend und umweltfreundlich zu produzieren. Mit der ansässigen Grundlagenforschung der Universität und des KIT (Karlsruhe) sowie Industriepartnern wie BASF, Merck, Heidelberger Druckmaschinen oder SAP gibt es in Heidelberg einen besonderen Fokus auf gedruckte Sensoren auf flexiblen Folien.

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Chirurgen-Ausbildung mit der Spielkonsole

80 Teilnehmer aus IT, Wissenschaft, Medizin und Wirtschaft arbeiteten beim „Life Science meets IT Hackathon“ vom 20. bis 22. Mai 2016 gemeinsam an gesundheitsbezogenen Herausforderungen. Die Heidelberger Marsilius-Arkaden wurden für 54 Stunden zum interdisziplinären Entwicklungszentrum. Ministerin Theresia Bauer lobte den engagierten Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung.
Heidelberg. Eine BWL-Studentin mit Datenbrille an einem Tisch mit 3D-Druckern; daneben ein Chirurg an einem Endoskop umringt von Notebooks, Kabeln und dem hektischen Treiben eines Entwicklerteams. Eines von vielen ungewöhnlichen Bildern, das sich den Gästen des „Life Science meets IT Hackathon“ am vergangenen Wochenende bot. Das gemeinsame Ziel: Innerhalb von 54 Stunden technische Lösungen für medizinische Fragestellungen zu entwickeln.
„Die heutigen Herausforderungen benötigen neue Formen der Zusammenarbeit und neue Maßnahmen, um Ideen voranzubringen“, erklärte Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg. „Das Land setzt sich für die Möglichkeiten der Digitalisierung ein. Dieser Hackathon bot hierzu den perfekten Rahmen.“ Die Ministerin hatte es sich nicht nehmen lassen, die Abschlussfeier mit allen Teilnehmern sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft zu eröffnen.
Bei einem Hackathon – einem Kunstwort aus Hacking und Marathon – geht es darum, innerhalb kürzester Zeit Prototypen und passende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es wird viel programmiert und wenig geschlafen. Insgesamt 13 Teams stellten sich den gesundheitsbezogenen Herausforderungen. Eines der Gewinnerteams entwickelte etwa ein Lernsystem für angehende Chirurgen mit Teilen einer Spielkonsole. Die Bewegungen des Operateurs werden digitalisiert und mit Bildmaterial echter Operationen verknüpft. So könnten bereits in naher Zukunft realistische Übungsbedingungen für endoskopische Eingriffe geschaffen werden.
Organisiert wurde der Hackathon gemeinsam von German EIT Health, den Heidelberg Startup Partners, der Universität Heidelberg und Hackerstolz. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden: „Aus unserer Sicht war der Hackathon ein voller Erfolg. Der Spirit dieses Hackathons ist hochmotivierend. Ein ungebremster Enthusiasmus von jungen Talenten, die innerhalb von nur zwei Tagen Prototypen für Gesundheitslösungen entwickeln.“ meinte Armin Pscherer, Geschäftsführer der German EIT Health GmbH.
Den geeigneten Rahmen für das kreative Wochenende boten die von der Universität Heidelberg zur Verfügung gestellten Marsilius-Arkaden. Thomas Rausch, Direktor des Marsilius-Kollegs, betonte in seinem Grußwort das Innovationspotenzial von Universität und Klinikum bei Fragestellungen eines gesunden Lebensstils und aktiven Alterns. Die offene Architektur und die unmittelbare Nähe zur Chirurgie taten ein Übriges, um den Gedankenaustausch zu bisher ungelösten Problemen zu fördern und die konkrete Entwicklung und Erprobung von möglichen Produkten und Dienstleistungen zu ermöglichen. Erfolgsversprechende Konzepte sollen dann als Grundstein für Unternehmensgründungen dienen.
„Heidelberg ist ein idealer Standort, um Lebenswissenschaften und Informationstechnologie miteinander zu verknüpfen“, erläutert Thomas Prexl, Geschäftsführer der Heidelberg Startup Partners und Leiter des Gründerbüros im Technologiepark. „Hier sind nicht nur exzellente Forschungseinrichtungen ansässig, sondern in unmittelbarer Umgebung auch wichtige Softwareunternehmen wie die SAP, die sich mit dem Thema Gesundheit intensiv befassen. Ein guter Mix für Innovation.“
80 Teilnehmer, sogar aus dem europäischen Ausland und den USA, waren angereist, um sich intensiv mit gesundheitsrelevanten Fragen auseinanderzusetzen: Wie lässt sich die Kommunikation zwischen Arzt und Patient durch IT verbessern? Welche digitalen Lösungen können Demenz frühzeitig erkennen? Mit welchen technischen Mitteln kann man den Aufenthalt und die Behandlung im Krankenhaus für Patienten angenehmer und gleichzeitig effizienter gestalten?
Eine sechsköpfige Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Gesundheits- und IT-Branche und Investoren prämierte die drei überzeugendsten Teams in den Kategorien „beste technische Lösung“, „beste Geschäftsidee“ und „patientenorientierteste Lösung“. Zusätzlich wurde ein Publikumspreis vergeben. Die Gewinner-Teams durften sich über ein Startgeld von jeweils 10.000 Euro freuen, um ein Unternehmen zu gründen. Die Gewinner des Publikumspreises dürfen zudem beim German EIT Health Business Plan Contest teilnehmen.
Finanziell wurde die Veranstaltung durch die Sponsoren Merck, SAP und den Technologiepark Heidelberg unterstützt. Aber auch bisher ungelöste medizinische Probleme, Material und Geräte waren ein wertvoller Beitrag. So identifizierten Unternehmen wie Janssen oder Microsoft aktuelle gesundheitsbezogene Fragen die es zu „hacken“ galt. Roche gewährte Zugang zu seinen 3D-Druck-Einrichtungen. Dabei standen den Teilnehmern verschiedene Experten beratend zur Seite.

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Weitere Informationen zur Veranstaltung:

Instaffo

Instaffo wird mit 850.000 Euro finanziert

Heidelberg (ots) – Mit einer Gesamtsumme von 850.000 Euro meldet das Heidelberger Startup Instaffo den erfolgreichen Abschluss der ersten Finanzierungsrunde. Damit steht das Unternehmen kurz vor dem Launch einer automatisierten Headhunting-Lösung für anspruchsvolle Jobs und leitende Positionen, bei der ein komplexer Algorithmus die erste Auswahlrunde der Kandidaten übernimmt. Für Unternehmen kostet Instaffo einen Bruchteil der nötigen Aufwendungen für einen Headhunter, und für die wirklichen Top-Bewerber hat sich die aktive und aufwendige Stellensuche erledigt. „Mit Instaffo findet erstmals der Job den Kandidaten, und nicht umgekehrt. Unternehmen sparen massiv Zeit und Geld durch eine automatisierte Vorauswahl der bestgeeigneten Kandidaten. Unser Matching-Algorithmus gleicht Karrierewünsche und Stellenbeschreibung anonymisiert ab“, sagt Daniel Schäfer. Der 29-jährige hat das Unternehmen gemeinsam mit Christoph Zöller gegründet. Zu den Investoren gehört Carsten Erdt, Gründer der Viernheimer Erdt-Gruppe, sowie der Invenio-Gründer Alfred Keschtges. Ergänzt werden die beiden Investoren durch die m:pool Beteiligungen GmbH und Dieter Wolf.

Vollautomatischer Headhunter

Das Angebot richtet sich an ambitionierte Professionals, Experten und Executives, die aktiv oder inaktiv auf der Suche nach ihrem nächsten Karriereschritt sind, aber auch an Unternehmen und deren Wunschkandidatenprofile. Die Plattform führt mittels Matching-Algorithmus die Karriereziele der Kandidaten und die Anforderungen der Unternehmen optimal zusammen. Zunächst spezialisiert sich Instaffo auf die Bereiche IT, Finance und Marketing. „Die besten Kandidaten sind meist in festen Arbeitsverhältnissen und können über herkömmliche Stellenausschreibungen nicht mehr erreicht werden. Umfragen zeigen jedoch, dass diese Kandidaten trotzdem offen für Neues sind, wenn das Angebot ihren beruflichen Zielen entspricht. Unsere Lösung ist ein kompletter Prozess von der Vorauswahl bis zur Interviewvereinbarung, ohne dass dazu ein herkömmlicher Headhunter nötig ist“, erklärt Daniel Schäfer. Instaffo möchte daher auch länderübergreifend arbeiten und zu jeder Zeit an jedem Ort die besten Optionen in Echtzeit bieten. Zu Beginn konzentriert sich das Startup jedoch auf den deutschsprachigen Raum.

Karriere kommt von selbst

„High Potentials haben wenig Zeit – klassische Bewerbungen und eine regelmäßige Stellensuche scheiden daher aus. Wir sind die Augen und Ohren für Experten und Unternehmen. Bei uns finden Kandidaten keine Stellenanzeigen, sondern erhalten entsprechend dem anonymisierten Profil bereits konkrete Vorschläge für ein Interview zu einer Position, die auch den Wünschen an einen nächsten Karriereschritt entspricht“, sagt Gründer Schäfer. Damit räumt Instaffo gründlich auf mit klassischen Personaldienstleistungen und Bewerbungsverfahren, die längst von der Globalisierung und den Ansprüchen von Arbeitgebern wie Arbeitnehmern überholt worden sind. „Wir wollen digitales Recruiting für eine langfristige und nachhaltige Zukunft bieten. Daher lernt unser Algorithmus auch laufend mit, um noch besser den Ansprüchen beider Seiten zu genügen“, erklärt Schäfer.

Instaffo (www.instaffo.com) ist ein vollautomatischer Headhunter im Internet. Ein komplexer Algorithmus bringt Top-Kandidaten und Unternehmen auf der Suche nach hochkarätigen Persönlichkeiten zusammen. So wird Instaffo ein natürlicher Teil der Karriereplanung: Wer ein anonymisiertes Profil mit Qualifikationen und Positionen hinterlegt, erhält bei einem Match zu einer Stelle eine direkte Einladung zum Interview. Unternehmen können so zu einem Bruchteil der Kosten klassischen Headhuntings beste Kräfte gewinnen – ohne Zeitverlust beim Recruiting-Verfahren.

Kontakt:

Instaffo GmbH, Philosophenweg 1, 69120 Heidelberg, Ansprechpartner: 
Alina Vomend, PR- und Marketing Managerin, 
E-Mail: a.vomend@instaffo.de, Web: www.instaffo.com 

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Erfolgreich in der Medizin als Erfinder und Unternehmer

Bereits zum zweiten mal lud die technology transfer heidelberg GmbH zur Veranstaltung „Erfolgreich in der Medizin als Erfinder und Unternehmer“ ein und bot den interessierten Teilnehmern einen Einblick in die Themen Technologietransfer und wissenschaftliche Unternehmensgründung.

FullSizeRender1Den Anfang der Abendveranstaltung in der Universitätsfrauenklinik Heidelberg machte Dr. Jörg Rauch, geschäftsführender Gesellschafter der technology transfer heidelberg GmbH. In einer kurzen Präsentation schilderte er die Entwicklung des Technologietransfers am Universitätsklinikum Heidelberg und betonte die hohe Relevanz von rechtzeitigen Erfindungsmeldungen und Patentanträgen um eine wissenschaftliche Verwertung von Grundlagenforschung zu ermöglichen und damit neue Wirkstoffe, Diagnostika und Medizinprodukte für die Patientenversorgung verfügbar zu machen.

FullSizeRender2Anschließend konnte Prof. Patrick Most direkt aus der Praxis berichten. Der Mediziner forscht bereits seit einem Jahrzent an einer Therapie für Herzmuskelschwäche – erste Ideen zu einem Therapieansatz finden sich beireits in seiner Doktorarbeit. Unter dem Namen „InoCard“ gründete er zusammen mit Partnern vor etwa einem Jahr schließlich ein Unternehmen, das er kürzlich an das NASDAQ-notierte Biotech-Unternehmen UniQure veräuserte. Seither führt er eine Heidelberger Tochter des Unternehmens und stellt sich der Herausforderung, seine und andere Entwicklungen zur Marktreife zu führen.

Neben vielen interessanten Einsichten in die Herausforderungen einer Biotech-Gründung wurde ein wesentlicher Aspekt des Erfolgs der InoCard deutlich: Bereits in der Grundlagenforschung wurden bei den Studiendesigns die Weichen für bevorstehende zulassungsrelevante Studien gestellt. Patrick Most beschrieb dieses konsequente Vorgehen als aus akademischer Sicht unbequem aber für eine spätere Verwertung unumgänglich.

Zum Abschluss diskutierten Jörg Rauch, Patrick Most und die gerade in der frühen Gründungspahse aktive Rongxi Yang Verbesserungspotenzial für die Gründungsunterstützung im akademischen Umfeld. Im Mittelpunkt stand hier Unterstützung von betriebswirtschaftlicher Seite – ein Angebot, das in den letzten Jahren bereits deutlich verbessert wurde.

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Bewilligt: Life Science Business Development Program Metropolregion Rhein-Neckar

Nun liegt die Bewilligung auch schriftlich vor: Am 3. Juli übergab Dr. Nils Schmid, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, den Bewilligungsbescheid des Landes für das Life Science Business Development Program Metropolregion Rhein-Neckar im Rahmen der Veranstaltung „30 Jahre Technologiepark Heidelberg“. „Das Wirtschaftsministerium fördert das gemeinsame Projekt der Heidelberger Startup Partners und des Mannheimer Gründerverbunds MAFINEX mit rund 150.000 € für zunächst 15 Monate“, erklärt Schmid bei der Übergabe im Technologiepark. „Mit Blick auf die Projektpartner bin ich sehr zuversichtlich, dass wir hiermit den Grundstein für ein echtes Leuchtturmprojekt zur nachhaltigen Förderung von Life Science-Startups gelegt haben.“ Ziel des Programms ist, Hightech-Gründungen aus dem Life Science-Bereich systematisch mit betriebswirtschaftlichem und branchenspezifischem Knowhow auszustatten und sie in entsprechende Netzwerke einzubinden.

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Technologiepark-Geschäftsführer Dr. André Domin nimmt Bewilligungsbescheid des Landes Baden-Württemberg stellvertretend für die Heidelberg Startup Partners und den MAFINEX Gründerverbund von Minister Dr. Nils Schmid entgegen. (Foto: Sabine Arndt, enjoyyourfamily.de)

„Wir freuen uns sehr, dass in Mannheim mit dem Life Science Business Development Program Metropolregion Rhein-Neckar ein weiterer Baustein zur Förderung von Existenzgründungen zur Verfügung steht“, sagt Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch. „Gerade für Gründungen aus der Medizintechnologie, ein Bereich, den die Stadt Mannheim in ihrer wirtschaftspolitischen Strategie fest verankert hat, ist die Unterstützung mit betriebswirtschaftlicher und fachlicher Expertise wichtig für ihren unternehmerischen Erfolg.“

„Für den Erfolg von Life Science Startups ist es sehr wichtig, die Gründungsteams sowohl mit erfahrenen Entrepreneuren als auch mit der Industrie zu vernetzen“, ergänzt Dr. André Domin, der als Geschäftsführer des Technologiepark Heidelbergs den Bewilligungsbescheid stellvertretend für alle beteiligte Institutionen entgegen nehmen durfte. „Diese Erkenntnis aus 30 Jahren Technologiepark betrachten wir als weiteren zentralen Aspekt der Wertschöpfung innerhalb des gemeinsamen Programms.“

11 Existenzgründungen, Start-ups und junge Unternehmen wurden bereits für das Life Science Business Development Program Metropolregion Rhein-Neckar (LSBDP) ausgewählt. Es ermöglicht ihnen, ihre Life Science Gründung zu professionalisieren und zu beschleunigen. Die überwiegend aus dem naturwissenschaftlich-ingenieurwissenschaftlich-medizinischen Bereich stammenden Gründerinnen und Gründer können in einem intensiven Schulungs- und Coaching-Programm ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse erweitern. Dazu nehmen sie zunächst an einem BWL-Qualifizierungsprogramm teil und erhalten ein individuelles Mentoring durch ausgewiesene Experten, u.a. des Medizintechnologie-Clusters und der Wirtschaftsförderung Mannheim. Das Netzwerk der Heidelberg Startup Partners ermöglicht es darüber hinaus, die Expertise renommierter Forschungseinrichten wie das Deutsche Krebsforschungszentrum, das European Molecular Biology Lab und die medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg einzubinden. Die Universität Mannheim mit dem MCEI bringt die betriebswirtschaftliche Expertise ein und begleitet beim Aufbau des Geschäftsplans. Nach dem Abschluss des Programms können die Gründerinnen und Gründer ausgewählten Investoren ihre Geschäftsidee mit einem Business Plan präsentieren und so versuchen, sich eine Finanzierung zu sichern.

Das Life Science Business Development Program Metropolregion Rhein-Neckar wird gemeinschaftlich vom MAFINEX Gründerverbund, vom Mannheim Center for Entrepreneurship and Innovation (MCEI) der Universität Mannheim, den Heidelberg Startup Partners sowie vom Technologiepark Heidelberg getragen und vom Land Baden-Württemberg finanziell gefördert.

Bernd Wochele (Vorstand Sparkasse Heidelberg), Dr. Gerhard Vogel (Präsident IHK Rhein-Neckar, Dr. Nils Schmid (Finanz- und Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Dr. André Domin (Geschäftsführer Technologiepark Heidelberg GmbH), Dr. Eckart Würzner (Oberbürgermeister Stadt Heidelberg), Dr. Thomas Höger (Geschäftsführer Apogenix GmbH), Dr. Jürgen Schwiezer (Vorstand des BioRN Network e.V.) (v.l.n.r.) diskutieren Vergangenheit und Zukunft des Technologiepark Heidelberg. (Foto: Sabine Arndt, enjoyyourfamily.de)

30 Jahre Technologiepark Heidelberg: Minister Nils Schmid besucht Jubiläumsfestakt und sagt Förderung für Life Science-Startups zu

„Gerade in zukunftsträchtigen Schlüsseltechnologien wie der Biotechnologie muss unser Land seine Spitzenkompetenz weiter ausbauen. Das war und ist ein zentrales Anliegen unserer Wirtschaftspolitik und wird durch den erfolgreichen Technologiepark Heidelberg bestens unterstützt“, erklärt Baden-Württembergs Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid während der 30-Jahr-Feier des Heidelberger Wissenschaftsparks. Schmid war neben dem Heidelberger Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, dem Prorektor der Universität Heidelberg Prof. Óscar Loureda und dem Vorstand des Biotech-Clusters Dr. Jürgen Schwiezer einer der Festredner der Jubiläumsfeier, die am Donnerstag im ConferenceCenter des Technologieparks stattfand.

Doch spätestens bei der anschließenden Podiumsdiskussion, die der Technologiepark-Geschäftsführer Dr. André Domin moderierte, wurde schnell deutlich, dass keiner der Anwesenden sich auf den Erfolgen der vergangenen 30 Jahre ausruhen wolle. Die wirtschaftliche Verwertung wissenschaftlicher Ergebnisse habe ebenso wenig an Relevanz und Aktualität verloren, wie die Förderung wissenschaftlicher und technologischer Startups und Spinoffs. Die Diskutanten, zu denen auch IHK-Präsident Dr. Gerhard Vogel, Sparkassen-Vorstand Bernd Wochele sowie der Apogenix-Geschäftsführer Dr. Thomas Höger zählten, hatten die wesentlichen Herausforderungen schnell beim Namen genannt: Finanzierung durch Risikokapital, geeignete Flächen für Hightech-Unternehmen sowie die aktive Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Gerade zum letzten Aspekt hatte Minister Schmid gute Nachrichten aus Stuttgart mitgebracht, denn in den vergangenen Monaten hatten die Gründerverbunde in Heidelberg und Mannheim ein gemeinsames Konzept zur direkten Unterstützung von Biotech- und Medizintechnik-Startups entwi-ckelt und sich um eine Förderung des Landes beworben. Dazu Schmid: „Das Wirtschaftsministerium fördert das gemeinsame Projekt der Heidelberger Startup Partners und des Mannheimer Gründerverbunds MAFINEX mit rund 150.000 € für zunächst 15 Monate.“ Den Förderungsbescheid hatte der Minister gleich selbst mitgebracht und ergänzte: „Mit Blick auf die Projektpartner bin ich sehr zuversichtlich, dass wir hiermit den Grundstein für ein echtes Leuchtturmprojekt zur nachhaltigen Förderung von Life Science-Startups gelegt haben.“
Weiteres zentrales Thema war die Flächenknappheit im Neuenheimer Feld. Hier fiel der Blick schnell auf die Konversionsflächen, die derzeit von der Stadt Heidelberg auf zukünftige Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden. Überall dort, wo eine Wohnbebauung nicht im Vordergrund stünde, solle auch eine Ansiedlung von Gründern und technologieorientierten Unternehmen ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Überlegungen sein. Ein Ausbau und die inhaltliche Weiterentwicklung des Technologieparks seien hier ein wünschenswerter und erfolgversprechender Weg, waren sich die Podiumsteilnehmer einig.

Bernd Wochele (Vorstand Sparkasse Heidelberg), Dr. Gerhard Vogel (Präsident IHK Rhein-Neckar, Dr. Nils Schmid (Finanz- und Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Dr. André Domin (Geschäftsführer Technologiepark Heidelberg GmbH), Dr. Eckart Würzner (Oberbürgermeister Stadt Heidelberg), Dr. Thomas Höger (Geschäftsführer Apogenix GmbH), Dr. Jürgen Schwiezer (Vorstand des BioRN Network e.V.) (v.l.n.r.) diskutieren Vergangenheit und Zukunft des Technologiepark Heidelberg. (Foto: Sabine Arndt, enjoyyourfamily.de)

Bernd Wochele (Vorstand Sparkasse Heidelberg), Dr. Gerhard Vogel (Präsident IHK Rhein-Neckar, Dr. Nils Schmid (Finanz- und Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Dr. André Domin (Geschäftsführer Technologiepark Heidelberg GmbH), Dr. Eckart Würzner (Oberbürgermeister Stadt Heidelberg), Dr. Thomas Höger (Geschäftsführer Apogenix GmbH), Dr. Jürgen Schwiezer (Vorstand des BioRN Network e.V.) (v.l.n.r.) diskutieren Vergangenheit und Zukunft des Technologiepark Heidelberg. (Foto: Sabine Arndt, enjoyyourfamily.de)

Nach einem Sektempfang und einem Rundgang durch die Labore und Produktion der Octapharma Biopharmaceuticals GmbH im 4. Bauabschnitt mündeten die Feierlichkeiten schließlich in einem Sommerfest, das den Gästen weiteren Raum zum direkten Austausch bot. „Wir freuen uns über den Zuspruch für unsere Arbeit. Besonders dankbar sind wir für das rege Engagement, das von Seiten der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft für die Förderung des Hochtechnologie-Standortes Heidelberg und der Region gezeigt wird“, fasst der Technologiepark-Geschäftsführer Dr. André Domin den Tag zusammen. „Heute feiern wir gemeinsam und morgen geht die gemeinsame Arbeit an Medikamenten gegen bedrohliche Krankheiten, für eine gesunde Ernährung und Strategien zur Reduktion von Energieverbrauch und Vermeidung der Umweltverschmutzung weiter“, bemerkt der Biologe und meint damit sein Team, die Mieter des Technologieparks und alle lokalen und internationalen Partner.