Bekanntgabe des neuen Förderprogramms „KMU-NetC“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat den Start seiner neuen Fördermaßnahme „KMU-NetC“ bekannt gegeben. Diese Fördermaßnahme beinhaltet die Fördersumme von max. 2 Mio. Euro und einer Laufzeit von max. 3 Jahren. Durch KMU-NetC sollen die innovativen F&E-Verbundvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) innerhalb von leistungsstarken Netzwerken und Clustern gefördert werden.

Antragsberechtigt sind demnach KMU’s, die einschließlich verbundener Unternehmen nach EU-Definition weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Millionen Euro aufweisen, sowie mittelständische Unternehmen (KMU im weiteren Sinne) mit bis zu 1000 Mitarbeitern und einen Jahresumsatz von maximal 100 Millionen Euro mit Sitz in Deutschland.Im Rahmen von Verbundprojekten sind auch Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, die nicht die KMU-Kriterien erfüllen, und sonstige Organisationen antragsberechtigt, wenn sie einen sinnvollen Beitrag im Rahmen der Projektverbünde nachweisen können.

Eine 15-seitige Projektskizze muss bis 31. März 2017 bei BioRN eingereicht werden. Diese wird von unseren unabhängigen Gremien bewertet und schließlich die zwei besten Anträge bis zum 30. April 2017 von BioRN beim Projektträger eingereicht und durch das BMBF bewertet. Bei einer positiven Bewertung der Projektskizze muss jeder  Verbundpartner einen eigenen förmlichen Antrag bis 31. August 2017 einreichen.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:

Die Infobroschüre gibt es hier.

Die Richtlinien zum Antrag gibt es hier.

Informationen zur Projektskizze sind hier zusammengefasst.

Frauenpower pur: 40 Teilnehmer beim Kaminabend „Frauen gründen in der Wissenschaft“

Der Heidelberg Startup Partners e.V. hat am 15.02. zum Kaminabend eingeladen. Anette Jakobs von „Peps4LS“, Gitte Neubauer von „cellzome“ und Rongxi Yang von „MammaScreen“ berichten 40 Teilnehmern von ihren Startup Erfahrungen in den Life Sciences. Wegen großer Resonanz wurde die Veranstaltung in größere Räumlichkeiten verlegt.

Gründerinnen in den Life Sciences sind rar. Gibt es für Gründerinnen besondere Herausforderungen und Schwierigkeiten? Wie haben sie es trotzdem geschafft? Drei Gründerinnen aus den wissenschaftlichen Institutionen Heidelbergs teilten ihre Erfahrungen beim Kaminabend des Heidelberg Startup Partners e.V.. Die Veranstaltung fand am 15.02 wegen der starken Resonanz in den Marsilius Arkaden statt. Dort begrüßte man am Mittwochabend 40 interessierte Teilnehmer.

Im Rahmen eines 15-minütigen Impulsvortrages berichteten die drei Gründerinnen von ihrem Startup und dessen Entstehungsgeschichte sowie von den besonderen Herausforderungen ihrer Gründung.

Anette Jacob machte den Anfang. Sie gründete vor vier Jahren aus ihrer Tätigkeit am DKFZ heraus und führt heute erfolgreich ihr Unternehmen „Peps4LS“.

Rongxi Yang vom Klinikum Heidelberg dagegen steht kurz vor der Gründung. In ihrem Startup „MammaScreen“ dreht sich alles um die Früherkennung von Brustkrebs mit Hilfe von Bluttests. Frau Yang gewann bereits einige Pitch Veranstaltungen mit „Mammascreen“.

Den Abschluss machte Gitte Neubauer. Ihr Unternehmen „cellzome“ ist eine zehn Jahre alte Ausgründung des EMBL und heute führend auf dem Gebiet der Chemoproteomik, einer Technologie mit der die molekularen Wirkungsmechanismen von Arzneistoffen genau bestimmt werden können.

Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit für ein tiefergehendes Gespräch. Fast alle Teilnehmer nutzten die Chance, in einer gemütlichen Runde mit Wein, Bier und Snacks die Gründerinnen in einem persönlichen Austausch kennenzulernen.

Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Kanzlei Weitnauer.

Innovationspreis der BioRegionen

Eine echte Erfolgsgeschichte: zum zehnten Mal vergibt der Arbeitskreis der BioRegionen seinen Innovationspreis. Ausgezeichnet werden anwendungsorientierte Patente aus der Life Science-Forschung. Der Wettbewerb wird 2017 von Hessen Trade & Invest organisiert.

Die drei mit insgesamt € 6.000 dotierten Preise sollen den Transfer von Wissen, neuen Technologien und Erfindungen aus der Forschung in die unternehmerische Verwertung fördern. Aufgabe des Wettbewerbs ist es zusätzlich, der Öffentlichkeit die Ergebnisse hervorragender Forschung mit Wirtschaftspotenzial in Deutschland wie auch die praktische Nutzung der Biotechnologie näher zu bringen.

Der Preis wird an Erfinder mit herausragenden, innovativen Ideen im Bereich der modernen Biotechnologie verliehen. Er möchte Wissenschaftler stimulieren, ihre Erfindungen als Technologien oder Produkte in die Wirtschaft einzuführen, d.h. aus der Idee eine Innovation zu machen. Damit würdigt der Preis zugleich die Bedeutung der Interaktion/Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage am 5. und 6. April in Hannover statt (www.biotechnologietage.de/).

Die drei Sieger erwartet ein mit jeweils € 2.000 dotierter Preis. Darüber hinaus bietet der Innovationspreis der BioRegionen in Deutschland besondere Aufmerksamkeit auf den Deutschen Biotechnologietagen 2017 in Hannover sowie eine professionelle Berichterstattung in der Presse.

Bewerbungsschluss ist der 17.2.2017

Infos unter: www.biodeutschland.org/innovationspreis.html

Die BioRegionen Deutschlands sind die regionalen Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Nutzung moderner Biotechnologien in Deutschland. Der Arbeitskreis der BioRegionen (kurz AK-BioRegio) ist das zentrale Netzwerk der mittlerweile 31 regionalen Initiativen in Deutschland. Jährlich prämiert der AK-BioRegio die drei innovativsten (patentierten) Forschungsideen der Lebenswissenschaften mit exzellenten Marktchancen mit dem „Innovationspreis“. Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland fördert damit anwendungsorientierte Ideen mit starkem Umsetzungspotential. Mit dem Innovationspreis wollen wir die Nachhaltigkeit von Ideen und eine verstärkte Orientierung der Life Sciences am Technologietransfer anerkennen und unterstreichen. Dabei soll die Leistungsstärke von Ideen aus den Life Sciences ins Licht der Öffentlichkeit gestellt und ein Beitrag zu deren erfolgreicher Umsetzung in die Anwendung geleistet werden.

Der Innovationspreis 2017 der BioRegionen in Deutschland ist eine Initiative des Arbeitskreises der BioRegionen – und mit besonderem Engagement durch das Fachjournal BioSpektrum, die High-Tech Gründerfonds Management GmbH sowie durch die Kanzlei Dehmel & Bettenhausen.

Die Preisverleihung ist Teil des offiziellen Programms der Deutschen Biotechnologie 2017. Wir freuen uns sehr, dass sich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe als Laudator für die Preisverleihung angesagt hat und damit dem Wettbewerb nochmals zusätzliche Beachtung verschaffen wird.

2017 wird der Wettbewerb um den Innovationspreis bereits zum zehnten Mal ausgerichtet. Die Einreichungen erfolgen über die lokale BioRegionen-Initiative, die zentrale Koordination hat in diesem Jahr Hessen Trade & Invest GmbH, die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen, übernommen.

 

Über den Arbeitskreis der BioRegionen:

Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland (AK BioRegio) ist ein Zusammenschluss lokaler Organisationen aller Bundesländer, die im Bereich Biotechnologie aktiv sind und die innovative Branche in den jeweiligen Regionen fördern. Seit der Gründung im Jahr 2004 konnten mittlerweile 31 Mitglieder gewonnen werden. Ziel des Arbeitskreises ist es, die regionalen Aktivitäten der einzelnen Organisationen im Interesse der deutschen Biotechnologie zu optimieren und zu koordinieren. Neben den klassischen Themen wie Finanzierung, Gründung und Ausbildung befasst sich der AK BioRegio mit dem Technologietransfer und der Öffentlichkeitsarbeit. Seit Januar 2009 ist der AK BioRegio Mitglied der BIO Deutschland e.V. und hat seine Geschäftsstelle dort.
Sprecher des AK BioRegio ist Dr. Klaus Eichenberg (BioRegio STERN), die stellvertretenden Sprecher sind Dr. Heinrich Cuypers (BioCon Valley) und Dr. Hinrich Habeck (Life Science Nord Management GmbH).

 

Ansprechpartner Innovationspreis 2017:

Dr. Detlef Terzenbach
Hessen Trade & Invest GmbH
Konradinerallee 9
65189 Wiesbaden, Germany
T +49 611 95017 8613
detlef.terzenbach@htai.de
www.htai.de

Jetzt bewerben für den BMVI Startup Pitch in Berlin!

Am 29. März haben ausgewählte Gründer, Jungunternehmer und Startups die Chance, ihre Geschäftsidee in drei Minuten im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMWVI) in Berlin vor einer hochkarätigen Jury zu präsentieren.

Die besten drei Pitches erhalten jeweils eine Förderung von 10. 000 Euro.

Die Bewerbung ist ab sofort und bis zum 28. Februar 2017 möglich. Die Finalisten werden in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt und bekommen dann am 29. März die Chance, die Jury von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Das BMVI hat es sich zum Ziel gesetzt, die Chancen voll auszuschöpfen, die sich in der Digitalisierung und dem Datenwachstum in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen ergeben. Das Ministerium fördert  daher mit einer Vielzahl von Programmen und Veranstaltungen Ideen und Konzepte für die digitale Digitalisierung des Landes. Der 1st BMVI-Startup Pitch ist nun ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Alle Informationen zur Bewerbung erhalten Sie unter www.bmvi-startup-pitch.de .