Für Startups in den Startlöchern: Das Accelerator Programm „what’s next?“

  Wenn Wissenschaftler zu Geschäftsführern werden, fehlt es oft an betriebswirtschaftlichem Wissen. Der fünf-wöchige Accelerator „what’s next?“ rüstet zwölf Life Science Startups für den langfristigen Erfolg ihrer Unternehmung. Vom 28. Oktober bis zum 25. November finden in Heidelberg vier Halbtagesseminare und -trainings zu den Themen Recht, Führungskompetenz, Personal und Finanzen statt.  Das Programm wird vom Heidelberg Startup Partners e.V. organisiert.

Es vergehen oft Jahre der Forschung bevor Life Science Startups konkret gründen. Schwierig wird es dann, wenn Wissenschaftler zu Geschäftsführern werden. Das nötige Know-How fehlt und die Gründung wird unnötigen Risiken ausgesetzt.

Der Accelerator „what’s next?“ minimiert dieses Risiko und macht die Startups für ihren weiteren Weg fit. Am 28. Oktober beginnt im Technologiepark Heidelberg eine fünf-wöchige Programmreihe mit vier Halbtagsseminaren und -trainings. Zwölf Teams aus den Life Sciences nehmen am Programm teil.

Das erste Seminar behandelt das Thema Recht. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Gesellschafts-, Vertrags- und Lizenzrecht und thematisiert für die Startups aktuelle Fragestellungen. Die Rechtsanwälte Philipp Bollacher von der Kanzlei Reiserer Biesinger und Kai Grunwald von Weitnauer Rechtsanwälte referieren über diese Themen. Eine Woche später folgt ein Training zum Thema Führungskompetenz, das die Teilnehmer auf Ihre Rolle als Geschäftsführer vorbereitet. Julia Schäfer, Leiterin der Sparte Health Care Executive Search bei Kienbaum Consultants International führt dieses Training durch. Das dritte Training am 11. November behandelt das Thema Personal und Rekrutierung. Julia Schäfer führt auch dieses Training durch und sensibilisiert die Teilnehmer für die Herausforderungen der Mitarbeiterrekrutierung in den Life Sciences. Die Programmreihe endet am 25. November mit einem Seminar zum Thema Finanzen. Die Teilnehmer erlernen dort die Grundlagen des internen und externen Rechnungswesens.

Das Accelerator Programm wird von den Heidelberg Startup Partners e.V. organisiert und mit der Förderung des EIT Health Germany finanziert. Diese Körperschaft der Europäischen Union wird durch das „European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme“ gefördert.

 

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Anwälte entschärfen rechtliche Minenfelder für Startups

Beim Thema Recht sind Startups häufig überfordert. Rechtliche Fragestellungen sind oft komplex, gleichzeitig gilt rechtlicher Beistand als teuer und verzichtbar. Dabei kann das Unwissen schnell zur Falle werden. Fünf Rechtsanwälte haben am Freitag den 21. Oktober bei „STARTUPS and the LAW“ mit Vorträgen über Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Lizenz- und Investorenverträge, sowie Onlinerecht so manches Minenfeld entschärft. Der Heidelberg Startup Partners e.V. veranstaltete das halbtägige Seminar in der SRH Hochschule Heidelberg.

Startups stehen bei ihrer Gründung vor vielen Herausforderungen. Gerade rechtliche Fragestellungen sind besonders komplex und können bei Unwissenheit schnell zur Falle werden. Gleichzeitig gilt der rechtliche Beistand vielen als teuer und verzichtbar.

Der Heidelberg Startup Partners e.V. veranstaltete am 21. Oktober mit „STARTUPS and the LAW“ ein halbtägiges Seminar in der SRH Hochschule Heidelberg, um die Teilnehmer für das Thema Recht zu sensibilisieren und sie zu befähigen, sich durch dieses Minenfeld zu bewegen.

Fünf Rechtsanwälte referierten über jeweils ein Rechtsgebiet. Felix Klemt von der Kanzlei Rittershaus referierte über das Thema Gesellschaftsrecht und gab den Startups Tipps für die Wahl der Gesellschaftsform. Anschließend referierte Jan Erik Jonescheidt von Kleiner Rechtsanwälte über das Thema Steuern und gab einen Überblick über die verschiedenen Steuerformen, die es zu beachten gilt. In einer ausführlichen Pause gab es die Gelegenheit weitere Fragen an die Referenten zu stellen. Kai Grunwald von der Kanzlei Weitnauer führte die Referate mit dem Thema Lizenzverträge  weiter. Anschließend referierte Philipp Bollacher von der Kanzlei ReisererBiesinger über Investorenverträge. Jochen Morsbach von der Kanzlei Weitnauer behandelte zum Abschluss das Thema Onlinerecht und wies auf aktuelle Richtlinien hin.

„STARTUPS and the LAW“ fand in dieser Form zum dritten Mal statt und zieht jedes Jahr aufs Neue Startups aus der Rhein-Neckar Region an. Die positive Resonanz des Seminars von Seiten der Teilnehmer und Anwälte stimmt den Heidelberg Startups Partners e.V. optimistisch. Die nächste Veranstaltung ist für den 13. Oktober 2017 geplant.

Zünder für Gründer 22

Dauerregen – und trotzdem sind 60 Personen gekommen, um Ruben Engel zuzuhören. Als Anwalt der Höcker Rechtsanwälte hat er viele Erfahrungen mit den Fehlern von Gründern und Startups gemacht. In seinem Vortrag „Und das ist wirklich so passiert“ wählte er vier dieser Fälle aus und präsentierte sie in sehr unterhaltsamer Form den Zuhörern. Diese stellten zwischendurch viele Fragen und zeigten sich äußert interessiert, weshalb der Vortrag am Ende statt der geplanten 20 Minuten fast eine kurzweilige Stunde dauerte.

Im Anschluss ging die Veranstaltung in das bewährte BBQ und Getränke Format über und bis annähernd Mitternacht unterhielten sich die Gründer über den Vortrag und andere interessante Themen.

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Nachfolgetag der IHK am 29.11.2016

NACHFOLGETAG
Forum Herausforderung Unternehmensnachfolge 2016: „Nachfolge erfolgreich gestalten“ am 29.11.2016
Übergeben und Übernehmen als Herausforderung
Die Unternehmensnachfolge gehört zu den entscheidenden Phasen – ebenso wie die Gründung und Expansion – in der Entwicklung eines jeden Unternehmens. Die Generationennachfolge ist ein komplexer Prozess, der für jeden Unternehmer eine zentrale strategische Aufgabe ist. Wenn die Unternehmensübergabe verschleppt wird oder sogar scheitert, geraten Investitionen, Arbeitsplätze und Wettbewerbsfähigkeit unter Druck.
Die Übergabe des Unternehmens innerhalb der Familie will rechtzeitig und langfristig geplant sein. Viele Mittelständler machen sich allerdings zu spät Gedanken oder unterschätzen den Zeitbedarf, der erforderlich ist, um alle Weichen zu stellen. Dabei ist die strategische Planung eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Unternehmensübergabe. Wenn der Übergeber dann in den letzten Jahren vor dem Rückzug auch noch versäumt, wichtige Investitionen vorzunehmen, leiden die Attraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Konsequenz: dem Nachfolger wird die Übernahme noch weiter erschwert. Häufig ist es die junge Generation, die neue Impulse setzt und Innovationen einführt, die das Unternehmen für die Zukunft rüsten.
Doch was ist, wenn sich kein geeigneter Nachfolger in der Familie findet? Die externe Unternehmensnachfolge – der Verkauf des Unternehmens – ist dann eine mögliche Konsequenz. Für den Übergeber steht häufig der Erhalt des von ihm gegründeten oder geführten Unternehmens samt den Arbeitsplätzen im Vordergrund. Daneben spielen der erzielbare Kaufpreis und damit die Bewertung des Unternehmens eine zentrale Rolle. Auch hier ist eine langfristige Vorbereitung Garant für den Erfolg. Bis zu sieben Jahre Vorlauf kann es benötigen, um von besonderen Gestaltungen zur Minderung der Steuerlast profitieren zu können. Äußere Faktoren wie Finanzmarktkrise, Branchenkrisen oder Wechselkursschwankungen können zu Verzögerungen führen. Aber auch die interne Vorbereitung des Unternehmens auf einen Verkaufsprozess machen einen zeitlichen Vorlauf erforderlich. Denn die „Braut will hübsch“ gemacht sein für einen anstehenden Verkauf. Nicht zuletzt die Familie und der Unternehmer selbst müssen sich mit der Idee eines Unternehmensverkaufs und damit der Aufgabe eines häufig über Generationen erhaltenen Familienvermögens anfreunden.
Forum Herausforderung Unternehmensnachfolge
Unternehmen und auch potentielle Übernehmerinnen/Übernehmer in dieser sensiblen Unternehmensphase zu unterstützen, ist ein wichtiges Ziel der IHK Rhein-Neckar. Das inzwischen achte „Forum Herausforderung Unternehmensnachfolge“, welches am 29. November 2016 um 15.30 Uhr im Haus der Wirtschaft der IHK in Mannheim stattfindet, bietet Fachvorträge und Beispiele rund um die Übergabe und Übernahme eines Betriebs.
Eingeladen sind sowohl Übergeberinnen und Übergeber, potentielle Übernehmerinnen/Übernehmer als auch Netzwerkpartner aus Wirtschaftsverbänden, Kreditinstituten, der Wirtschaftsförderung und aus Gründungszentren.

Spannender Mix aus Erfahrungsberichten und Information
Im diesjährigen Fachvortrag geht es um das Thema „Steuerliche Aspekte der Unternehmens-nachfolge“. Dr. Christoph Kiegler, Partner Familienunternehmen bei KPMG AG Mannheim wird hierzu referieren.
In den Praxisfällen lässt Sie Markus Medek, Geschäftsführer der Winkler GmbH, Heidelberg an seinen Erfahrungen bei der Unternehmensnachfolge teilhaben.
Armin Buhlmann, Inhaber eines Hausmeisterdienstes in Wilhelmsfeld berichtet, wie er mit Unterstützung der IHK Rhein-Neckar seine Firma gefunden hat.
Abgerundet wird das Programm durch Christian Schwöbel, IHK Rhein-Neckar, der das Moderatorenprogramm der IHK Rhein-Neckar zur Unternehmensnachfolge vorstellt.
Nachfolge-Speeddating
Es ist nicht immer einfach, den geeigneten Nachfolger oder die passende Firma zu finden. Daher bieten wir in diesem Jahr erstmals interessierten Übergebern und potentiellen Übernehmern die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Speeddatings auf unkonventionelle Weise kennen zu lernen.
Anmeldung
Vor Beginn des Programms besteht die Chance, an unserem Speeddating teilzunehmen. Außerdem können sich die Teilnehmer vor Programmbeginn oder in der Pause an den Informationsständen verschiedener Netzwerkpartner vertiefend rund um das Thema Unternehmensnachfolge informieren sowie individuelle Fragestellungen mit den Referenten diskutieren.
Die Anmeldung zur Veranstaltung und zum Speeddating ist unter www. rhein-neckar.ihk24.de/Nummer15390838 möglich.

Ansprechpartner: Christian Schwöbel, Bereichsleiter Unternehmensförderung/Unternehmensrecht Telefon: 06221/9017-679 oder christian.schwoebel@rhein-neckar.ihk24.de

Das Moderatoren-Programm der IHK Rhein-Neckar wird unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF).

Design Thinking Seminar an der Pädagogischen Hochschule

Wie werden Ideen konkretisiert? Wie funktioniert Design Thinking?

Diesen Fragen stellten sich 14 Doktoranden der Geografie an der Pädagogischen Hochschule am 18.10. in einem vierstündigen Seminar. Nach einer kurzen Einführung stellten sich die Teilnehmer der Challange „Schule 2.0 – Wie verändert sich die Schule durch die Digitalisierung?“ In drei Gruppen erarbeiten die Teilnehmer verschiedene Lösungen um für  Lehrer, Eltern und Schülern das Schulerlebnis zu verbessern.

Die Teilnehmer war sehr beeindruckt von der Methode und wollen diese nun in vielfältiger Form in Zukunft für ihre Arbeit nutzen.

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