Gründerinnentag 2014 der IHK Rhein-Neckar

Am 25. Juli 2014 findet der Gründerinnentag der IHK Rhein-Neckar im Dezernat 16 in Heidelberg statt. Ein breites Vortragsprogramm und 14 verschiedene Thementische richten sich an Gründerinnen aus der Region.

Weitere Informationen und eine Anmeldung sind unter www.rhein-neckar.ihk24.de, Dok. Nr. 164795 erreichbar. Für die Teilnahme wird ein Beitrag von € 25,- erhoben, der auch Unterlagen und Getränke beinhaltet.

Die Heidelberg Startup Partners und der Technologiepark Heidelberg sind Kooperationspartner des Gründerinnentags und sind gemeinsam mit der Kultur- und Kreativwirtschaftsbeauftragten der Stadt Heidelberg mit einem Thementisch zu Förderprogrammen vertreten.

Wo finde ich einen passenden Mentor?

Die Frage nach einem kompetenten Mentor war nur eines der Themen, die beim ersten Kamingespräch der Heidelberg Startup Partners am Dienstag den 20. Mai 2014 intensiv diskutiert wurden. Eingeleitet und moderiert von Dr. Christoph Antz, selbst erfahrener Gründer, Investor und aktuell Berater in der Life Science Branche, wurden die verschiedenen Vor- und Nachteile von Finanzierungsmöglichkeiten ebenso diskutiert wie Tipps und Tricks bei der Suche nach Investoren.

Eingeladen zu der Runde waren wissenschaftliche Startups, die derzeit selbst nach Finanzierungsmöglichkeiten für die Entwicklung Ihrer Produkte und Dienstleistungen suchem. So stand neben dem Austausch mit Christoph Antz auch das Netzwerken zwischen den Gründungsteams im Vordergrund.

Die Kamingespräche sind ein neues Format der Heidelberg Startup Partners. Zu verschiedenen Themen werden in unregelmäßigen Abständen erfahrene Experten sowie Startups zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist streng begrenzt um einen offenen Austausch sicherzustellen.

Innovationsprozesse in der deutschen Biotechnologie erfolgreicher gestalten

Dr. Siegfried Bialojan, Leiter des EY European Life Science Center, präsentierte am 15. Mai 2014 mit dem EY Biotechnologie-Report 2014 im Technologiepark Heidelberg die aktuellen Zahlen und Fakten der deutschen Biotechnologie-Branche. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die deutsche Biotech-Branche in einem Zustand fortwährender Stagnation befindet. Begründet sieht Bialojan diese Entwicklung in der schwierigen Finanzierungssituation des Wirtschaftszweigs.

Insgesamt ist die Zahl der Unternehmen mit 409 annähernd gleich geblieben, ebenso die Zahl der Beschäftigten (rund 9700). Obwohl 2013 insgesamt zehn Prozent mehr Kapital in den Markt flossen (2013: 325 Mio. €; 2012: 294 Mio. €), ist das Niveau noch nicht wieder auf die Zeiten vor der Finanzkrise zurückgekehrt, in denen Unternehmen rund 500 Millionen Euro pro Jahr akquirieren konnten.

Hinzukommen Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Wagniskapital: Der Zufluss an Risikokapital sank von 214 auf 164 Millionen Euro –rund 80 Prozent davon entfielen auf Finanzierungen der dominierenden Family Offices, allen voran die Hexal-Gründer Strüngmann. Während sich in den USA der Wagniskapitalmarkt erholt hat und im vergangenen Jahr 41 Biotech-Unternehmen den Sprung an die Börse schafften, wartet die deutsche Branche seit 2006 auf einen Börsengang. Ohne die Aussicht auf ein IPO sinkt die Bereitschaft von Venture-Capital-Unternehmen, Biotech-Unternehmen nach der Start- und Seedphase weiter zu finanzieren.

Um eine tragfähige Brücke über die Durststrecke bis zum Erreichen der Wachstumsphase zu bauen und ein besseres Investitionsklima zu schaffen, fordert Bialojan, dass private und institutionelle Investoren zukünftig bis zu ein Prozent ihres Vermögens in offene Hightech- und Highrisk-Eigenkapitalfonds anlegen können. Dieser von Bialojan unterstützte Reform-Vorschlag wurde von den beiden Biotech-Unternehmer Claus Kremoser (Phenex Pharmaceuticals in Ludwigshafen) und Holger Zinke (BRAIN AG, Zwingenberg) erarbeitet.

Die Ergebnisse des EY Biotech Reports 2014 und das Ein-Prozent-Modell wurden anschließend von den rund 70 Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik beim Networking diskutiert.

Auf dem Weg zum erfolgreichen Life Science Startup

Am 09. und 10. Mai 2014 fand im Fuchs-Petrolub-Festsaal an der Universität Mannheim die Auftaktveranstaltung des „Life Science Business Development Program“ statt. Das Programm bietet elf ausgewählten Startups aus dem Bereich der Lebenswissenschaften die Möglichkeit, intensiv an ihrem Geschäftsmodell zu arbeiten und innerhalb von sieben Monaten ihr Unternehmen weiterzuentwickeln. „Die Teilnehmer aus ganz Baden Württemberg werden in einem intensiven Schulungs- und Coaching Programm auf der Herausforderung einer Geschäftsführung vorbereitet“ erläuterte André Domin, Geschäftsführer des Technologiepark Heidelberg.

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Dazu durchlaufen Sie ein BWL-Qualifizierungsprogramm und erhalten individuelles Mentoring durch ausgewiesene Experten und Unternehmerpersönlichkeiten. Nach dem Abschluss des Programms werden alle Teams die Möglichkeit erhalten, ausgewählten Investoren Ihre Geschäftsidee zu präsentieren und sich eine Finanzierung für die Zukunft zu sichern. Das Life Science Business Development Program wird gemeinschaftlich von den Heidelberg Startup Partners und dem MAFINEX Gründerverbund Rhein-Neckar e.V. durchgeführt. Unterstützt wird das Programm vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, dem Technologiepark Heidelberg und dem Institut für Mittelstandsforschung Mannheim.

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Zünder für Gründer VIII

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Unser Netzwerkevent Zünder für Gründer geht in seine achte Auflage. Am 08. Mai spricht Herr Alexander Schneider vom IT-Forum Rhein-Neckar zum Thema  „Lernen aus Fehlern“. Anschließend wie immer entspanntes Netzwerken bei BBQ und Getränken.
Organisiert durch die Heidelberg Startup Partners, den Heidelberger Ideen e.V. und die Heidelberger Dienste. Ermöglicht durch die Unterstützung der Sparkasse Heidelberg.