Vorträge zum Thema „Gründung als Geistes- oder Sozialwissenschaftler“

Knapp 40 Personen kamen am 06.11.20132013-11-06 18.49.15 zu einem Vortragsabend mit dem Titel „Selbständigkeit als Berufsperspektive für Geistes- und Sozialwissenschaftler“. Herrn Nicolas Schwank von der Conias Risk Intelligence und das Medizinethnologische Team von Frau Verena Keck, Frau Julia Thiesbonenkamp-Maag und Frau Franziska Herbst stellten die Herausforderungen der Gründung vor und beantworteten die zahlreichen Fragen des Publikums.

Beim abschließenden Umtrunk klang der Abend in lockerer Atmosphäre aus.

EXTOLL: HTGF, MBG Baden-Württemberg, EXTOREL, VRD und Business Angel Konsortium investieren in Netzwerk Technologie für High-Performance Computing

(lifePR) (Mannheim / Bonn / Stuttgart / Metropolregion Rhein-Neckar, ) Hochleistungsrechnen ist überall – auch wenn man es als Normalverbraucher kaum bemerkt: Wettervorhersage, Klimaforschung, aero- und fluiddynamische Simulationen für energieeffiziente Mobilität, Synthetische Chemie mit maßgeschneiderten Molekülen für Medikamente oder Katalysatoren, u.v.m. lassen erahnen, wie häufig große Mengen von Daten in komplexen Berechnungsmodellen in möglichst kurzer Zeit verarbeitet werden müssen.

Hochleistungsrechnen wird heutzutage so realisiert, dass eine Vielzahl von einzelnen Rechnern, sog. Knoten, zu einem Gesamtsystem, einem Cluster, zusammengeschlossen werden. Dabei kann die Anzahl der Knoten bis zu mehreren Tausend je Cluster reichen. Jeder Knoten bearbeitet ein Teilproblem und tauscht Zwischenergebnisse mit anderen Knoten aus.

Angesicht der immer schneller werdenden Prozessoren ist gerade die Kommunikation zwischen den Knoten zu einem Flaschenhals für die Leistung eines Clusters geworden. Genau hier setzt die EXTOLL GmbH mit ihrer Netzwerk-Technologie für das Hochleistungsrechnen an und schließt damit eine Marktlücke: Es wurde ein Netzwerk-Chip entwickelt, der speziell auf das Profil von Hochleistungs­rechnen hin optimiert ist. Er ist in seinen Leistungsdaten selbst den derzeit besten am Markt anderweitig erhältlichen Lösungen deutlich überlegen. Dies hat auch mehrere namenhafte deutsche Venture Capital Investoren überzeugt. Herr Falk Strascheg, Managing Partner der EXTOREL: „Wir freuen uns mit der EXTOLL die nächste Generation der Vernetzung für das Hochleistungsrechnen auf den Weg zu bringen – und das made in Germany.“

Darüber hinaus entfallen für ein EXTOLL-Netzwerk zentrale Komponenten (Switches), was die Investitions- und Betriebskoten deutlich senkt. Mit der EXTOLL-Technologie erreicht man eine um ca. 33% bessere Effizienz (Rechenleistung bezogen auf die elektrische Leistungsaufnahme).

Die EXTOLL GmbH ist bereits als Lieferant für das EU-Projekt „DEEP“ gesetzt, das die Erforschung und Erprobung der nächsten Generation von Hochleistungsrechnern zum Gegenstand hat.

Der Marktzugang der EXTOLL GmbH geht weniger über den Endkunden, sondern über Anbieter von Rechner-Clustern. „Das Angebot der EXTOLL GmbH ist in einem Markt, der bedingungslos durch Leistung getrieben ist, ideal positioniert. Der große Leistungsvorsprung der Technologie macht die EXTOLL GmbH sehr attraktiv für Systemlieferanten.“, so Dr. Guillem Sagué und Steffen Gasior, Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds und bei der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft in Stuttgart.

Über die EXTOLL GmbH

Die EXTOLL GmbH wurde als Spin-off der Universität Heidelberg im Jahre 2011 gegründet. Unterstützt durch das Forschungstransfer-Programm EXIST gelang der Transfer aus der Universität in die EXTOLL GmbH unter anderem durch Übertragung des Kernpatentes, das am Lehrstuhl für Rechnerarchitektur, Prof. Brüning, erarbeitet wurde. Am selben Lehrstuhl entstand ein weiteres Patent zur kostengünstigen massentauglichen Fertigung optischer Kabel, die für die Signalübertragung über Strecken von mehr als einem Meter benötigt werden. Auch dieses Patent wurde an die EXTOLL GmbH lizenziert. Damit kann die EXTOLL GmbH die vollständige Produktpalette zur Vernetzung von Rechencluster aus eigener Entwicklung anbieten.

Über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft, Stuttgart

Die MBG investiert branchenübergreifend in kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg. Die Investmentbeträge reichen von € 25.000 bis zu € 2.5 Millionen. Das Angebot der MBG reicht von Seed-Investments über Start-up-Finanzierung bis hin zu Wachstumsfinanzierung für etablierte Unternehmen. Aktuell stellt die MBG 1.095 baden-württembergischen Unternehmen Beteiligungskapital von € 313 Millionen zur Verfügung.

Die MBG ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie arbeitet eng mit der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH zusammen und wird vom Land Baden-Württemberg und vom Bund unterstützt.

Über die Extorel GmbH

EXTOREL GmbH ist auf die Eigenkapitalfinanzierung von Unternehmen aus den Industriebereichen ICT, Software, Lasertechnologie, Elektrotechnik, Automation, Mess- und Regeltechnik sowie Medizintechnik spezialisiert. Seit 1987 konnte die EXTOREL über 100 Direktbeteiligungen und über 30 Venture Capital- sowie Private Equity-Fonds betreuen. Geführt wird EXTOREL von Mathias Lindermeir und Falk F. Strascheg, der als ehemaliger Präsident der European Venture Capital Association (EVCA) wohl zu den bekanntesten Wagniskapitalgebern Deutschlands gehört. EXTOREL schließt Finanzierungen der unterschiedlichsten Stadien ab – von der Seedphase bis hin zur Expansion – und beteiligt sich ab Größenordnungen von 500.000 Euro. Neben intensiver Betreuung und Coaching durch die Investmentmanager profitieren beteiligungsinteressierte Unternehmen zudem von der Einbindung in ein internationales Netzwerk.

Über die High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).

Pressemeldung übernommen von lifepr.de

Wir gratulieren: Startup InoCard aus der Medizinischen Fakultät Heidelberg setzt sich beim HAE Accelerator durch

Wenn die Leistungsfähigkeit des menschlichen Herzens abnimmt, bedeutet dies für viele Patienten eine enorme Einschränkung ihrer Lebensqualität. Herzmuskelschwäche langfristig erfolgreich zu behandeln war bisher jedoch nicht möglich. Das Startup InoCard von Prof. Dr. Patrick Most und Prof. Dr. Hugo Katus aus Heidelberg hat eine neuartige Gentherapie entwickelt und damit beim Finale des Startup-Programms „HAE Accelerator“ des vom Bundeswissenschaftsministerium geförderten BioRN Spitzenclusters am 25. September in Heidelberg eine Jury internationaler Investoren überzeugt.

Mit ihrer Idee einer innovativen Herztherapie setzte sich das InoCard-Team gegen acht Startups aus Deutschland, Österreich und Großbritannien durch. Diese waren zuvor in einem Business Plan-Wettbewerb der Health Axis Europe (HAE) ausgewählt und nach Heidelberg eingeladen worden. Grundlage für das Geschäftsmodell des Startups InoCard ist eine von der technology transfer heidelberg GmbH ausgehende Initiative, bei der gemeinsam mit dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim und Herrn Prof. Patrick Most ein Businessplan entwickelt wurde.

Die Heidelberg Startup Partners gratulieren Herrn Prof. Most und Herrn Prof. Katus zu diesem Erfolg und freuen sich das Projekt weiter zu begleiten!

 

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13. Heidelberger Innovationsforum 2014 sucht Ihre Geschäftsideen zum Thema „Smart Production“!

Das Heidelberger Innovationsforum – die Matching-Plattform für frühe Innovationsphasen – sucht zum 13. Mal Ihre Businessideen oder Forschungsergebnisse mit hohem Marktpotenzial.

Bewerben Sie sich und finden Sie die richtigen Partner für die (Start-up) Finanzierung, Weiterentwicklung oder Lizenzierung Ihrer Technologie oder Geschäftsidee.

Bewerbungsschluss ist am 20. Dezember 2013. Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Eingereicht werden können Technologien und Geschäftsideen, die sich mit Neuerungen in der industriellen Produktion auseinandersetzen und neue ITK-Lösungen für intelligente technische Systeme und Produktionsverfahren bieten. Weitere Informationen zum Thema „Smart Production and Manufacturing“ finden Sie hier.

Wenn Ihre Einreichung uns überzeugt, erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Businessidee in einem sechsminütigen Pitch kurz und prägnant vor Investoren zu präsentieren. In den ausführlichen Matching-Pausen warten Gespräche mit Entscheidern, Experten und Investoren an Ihrem Meeting-Point auf Sie.
Für Gründer und Forscher mit zukunftsfähigen Geschäftsideen ist all das kostenlos: Bewerben Sie sich mit Ihrer Geschäftsidee und zeigen Sie uns, dass Ihre Idee Biss hat!

Das Heidelberger Innovationsforum findet am 8. und 9. April 2014 statt. Veranstalter sind die MFG Baden-Württemberg und das European Media Laboratory in Kooperation mit bwcon – Baden-Württemberg:Connected.

Weitere Informationen: www.heidelberg-innovationforum.eu

bw:con Gründer-Roadshow

Am 21.10.2013 ab 18:00 Uhr veranstalten die bw:con und die Heidelberg Startup Partners die Gründer-Roadshow zum Thema „Wettbewerbsvorteile Schützen: Patente, Schutzrechte und Verwertung von Lizenzen“ statt. Herr Dr. Cleeves wird über „Gewerblichen Rechtsschutz und Innovationsmanagement“ sprechen und Herr König wird die Angebote der bw:con präsentieren. Im Anschluß werden Sie, ähnlich wie beim Zünder für Gründer, die Möglichkeit haben sich bei einem Get-together mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Wir bitten Sie sich hier für die Veranstaltung zu registrieren. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf den Seiten der bw:con.